Wolfsburg (dpa) - Ein Untersuchungsausschuss, Forderungen nach strengeren Regeln und neue Top-Manager in Wolfsburg: Auch drei Monate nach dem Ausbruch des Abgas-Skandals bei Volkswagen ist ein Ende der Aufarbeitung noch lange nicht in Sicht. Als Folge der manipulierten Emissionstests für Dieselfahrzeuge soll ein Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments das Kontrollsystem in den Mitgliedstaaten unter die Lupe nehmen. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg für den Einsatz des Gremiums. Der Ausschuss soll ein Jahr lang arbeiten. VW-Vorstandschef Matthias Müller besetzte wichtige Posten neu.