Berlin (dpa) - Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für eine Beitragsentlastung gesetzlich Krankenversicherter in Milliardenhöhe stoßen bei Grünen und FPD auf deutliche Kritik. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink monierte, dass Spahn die Kassen zwingen will, ihre zum Teil hohen Rücklagen abzubauen. "Spahn greift hier ohne Sinn und Verstand in die Wirtschaftsplanung der Kassen ein", erklärte sie. Das führe zu einem "Beitrags-Jojo", der für die Versicherten kaum etwas bringe.