Bagdad (dpa) - Trotz einiger aufsehenerregender Erfolge hat die Terrormiliz Islamischer Staat in diesem Jahr in Syrien und im Irak große Gebietsverluste erlitten. Das Herrschaftsgebiet der Dschihadisten schrumpfte von Januar bis Anfang Dezember um etwa 14 Prozent, wie der militärische Branchendienst IHS Jane's Conflict Monitor schätzt. Heute begann ein neuer Vorstoß: Irakische Einheiten starteten im Westen des Landes mit einem Großangriff auf das Zentrum von Ramadi. Der IS hatte Ramadi im Mai eingenommen und damit einen seiner größten Erfolge in diesem Jahr erzielt.