Kawasaki (dpa) - Erstmals hat in Japan eine Stadtverwaltung konkrete Maßnahmen gegen Hasskriminalität beschlossen. Das Parlament der Tokioter Nachbarmetropole Kawasaki verabschiedete eine Verordnung, mit der Hassreden und Diskriminierung von Ausländern und ethnischen Minderheiten im öffentlichen Raum unterbunden werden sollen. Bei wiederholtem Verstoß gegen die Verordnung drohen Geldstrafen von umgerechnet bis zu 4000 Euro.