Wolfsburg (dpa) - Der Prozess gegen vier Betreuerinnen nach dem Tod eines Krippenkindes hat in Wolfsburg unter großem öffentlichen Interesse begonnen. "Das ist kein normales Verfahren. Wir verhandeln ein Geschehen, das niemand wollte", sagte der Richter zum Auftakt. Den vier angeklagten Frauen wird vorgeworfen, dass sie bei einem Ausflug im April 2019 nicht bemerkten, dass sich ein 16 Monate alter Junge von der Gruppe entfernt hatte und in ein etwa 30 Meter entferntes Regenrückhaltebecken gestürzt war.