Khartum (dpa) - Die Militärführung im Sudan ist nach internationalem Druck nun doch bereit, ihre Gespräche mit der Opposition fortzusetzen. Der Sprecher des Militärrats sagte, der militärische Übergangsrat sei ohne Vorbedingungen zu Verhandlungen mit anderen Gruppen bereit. Man tue dies im Interesse des Landes und wolle vermeiden, dass der Sudan im Chaos versinke. Die Zahl der Toten nach der gewaltsamen Unterdrückung von Demonstrationen ist nach Angaben eines Ärzteverbandes auf mindestens 60 gestiegen. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt.