Berlin (dpa) - Der Mindestlohn könnte auch im kommenden Jahr bei unter 10 Euro bleiben. Entsprechende Berechnungsgrundlagen liegen der Mindestlohnkommission vor, die alle zwei Jahre die Anpassung der Lohnuntergrenze vorschlägt, berichtet die dpa aus Kommissionskreisen. Die "Wirtschaftswoche" hatte das zuvor gemeldet. Demnach könnte 2021 der Mindestlohn von 9,35 Euro auf 9,82 Euro steigen. Eine Grundlage für die Entscheidung über die künftige Mindestlohnhöhe sind die Tariferhöhungen in den vergangenen beiden Jahren.