Wiesbaden (dpa) - Jeder Vierte in Deutschland hat ausländische Wurzeln: Mit mehr als 20 Millionen hat die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund einen neuen Höchststand erreicht. Im Vorjahresvergleich wurde ein Zuwachs von 2,5 Prozent verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Etwas mehr als die Hälfte hatte einen deutschen Pass, 48 Prozent waren Ausländer. Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit auf die Welt kam.