Potsdam (dpa) - Mit angedrohten größeren Arbeitsniederlegungen und Warnstreiks wollen die Gewerkschaften in den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst den Arbeitgebern Druck machen. Für rund eine Million Beschäftigte in den Ländern außer Hessen werden sechs Prozent höhere Gehälter gefordert. Die bisherige Haltung der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen sei "ungenügend", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske in Potsdam vor dem Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde. In mehreren Ländern hat es bereits Warnstreiks gegeben.