Kiel (dpa) - Wegen mehrerer Todesfälle in einer hessischen Klinik sitzt eine mutmaßlich falsche Ärztin in Untersuchungshaft. Die Frau soll ohne entsprechende Ausbildung Patienten betäubt haben. Durch fehlerhafte Anästhesien soll sie laut Staatsanwaltschaft in vier Fällen den Tod der Patienten verursacht haben. Die Frau war demnach von 2015 bis 2018 als Assistenzärztin in einer Klinik in Fritzlar tätig. Doch die 48-Jährige hatte laut Gutachten nicht die erforderlichen Kenntnisse und nicht einmal eine ärztliche Zulassung.