FCM

1. FC Magdeburg bezwingt Zweitligist Erzgebirge Aue im vorletzten Test

Im vorletzten Testspiel vor dem heißen Drittliga-Auftakt in zwei Wochen hat der 1. FC Magdeburg ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Christian Titz siegte am Sonnabend mit 2:1 (2:0) beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue.

Von Kevin Gehring
Baris Atik (2. v. r.) feiert mit Luca Schuler (l.) dessen Treffer zum 2:0.
Baris Atik (2. v. r.) feiert mit Luca Schuler (l.) dessen Treffer zum 2:0. imago images

Aue/Magdeburg - Der 1. FC Magdeburg ist erfolgreich in die finale Phase der Vorbereitung gestartet. Am Sonnabend setzte sich der Drittligist im vorletzten Testspiel und ersten Härtetest mit 2:1 (2:0) beim Zweitligisten Erzgebirge Aue durch. Die Neuzugänge Amara Condé (23.) und Luca Schuler (44.) erzielten die Treffer für die Elbestädter. Ben Zolinski sorgte in der Schlussminute für den Endstand.

Wie er es im Vorfeld bereits angekündigt hatte, schickte FCM-Cheftrainer Christian Titz zu Gast im Erzgebirge die vermeintlich beste Elf auf den Platz. Diese zählte mit Dominik Reimann zwischen den Pfosten, Amara Condé im zentralen Mittelfeld sowie Connor Krempicki und Luca Schuler in der Offensive vier Neuzugänge - und diese sollten sich bezahlt machen.

Zwei Neuzugänge treffen

Während Schlussmann Reimann eine große Ruhe ausstrahlte, sorgten die übrigen Neuen immer wieder für Akzente. So war es in der 23. Minute der aufgerückte Condé, der nach Vorarbeit von Sirlord Conteh zum 1:0 vollstreckte.

Noch vor der Pause legte Schuler mit einem lässigen Lupfer zum 2:0 nach. Titz einziger Kritikpunkt zur Pause dürfte gewesen sein, dass seine Mannschaft nicht schon höher geführt hatte - die Chancen dazu hatten sie allemal.

Später Gegentreffer als Wermutstropfen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Drittligist spielbestimmend und drängte die enttäuschenden Hausherren bisweilen tief in deren Hälfte zurück. Doch verpasste Baris Atik nach einer guten Stunde die beste Chance zur Vorentscheidung, setzte seinen Schuss nach sehenswerter Kombination mit Schuler über den Querbalken (63.).

Das kam den deutlich frischer wirkenden Elbestädtern allerdings nicht teuer zu stehen, da die gastgebenden „Veilchen“ kaum in die Offensive durchbrachen. Für die gefährlichsten Abschlüsse sorgte Philipp Zulechner, der sich erst von Leon Bell Bell in gefährlicher Position ablaufen ließ (67.) und kurz vor dem Ende am langen Pofsten vorbeizog (84.).

Mit dem Schlusspfiff musste die Titz-Elf allerdings doch noch einen Gegentreffer hinnehmen, als Ben Zolinski die inzwischen mit Einwechslern gespickte Hintermannschaft unsortiert erwischt hatte. So werden die Elbestädter im abschließenden Test bei Hannover 96 am kommenden Sonnabend erneut versuchen, zum ersten Mal in der Vorbereitung die weiße Weste zu wahren.