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1. FC Magdeburg-Keeper Morten Behrens ungeschlagen - seit drei Spielen bleibt sein Tor sauber

FCM-Torwart Morten Behrens kann auf eine Serie von drei Spielen zurückblicken, in denen er seinen Kasten sauber gehalten hat - das gibt Selbstvertrauen vor dem Spiel gegen Hansa Rostock am kommenden Sonnabend.

Von Kevin Gehring
Wenn FCM-Keeper Morten Behrens (in Grün) in den vergangenen Wochen gefordert war so wie hier im Luft-Duell mit Ingolstadts Justin Butler war er stets sicher zur Stelle. Foto: Christian Schroedter

Magdeburg.

Neun lange Spiele in Folge hat FCM-Schlussmann Morten Behrens hinter sich greifen müssen, bis er zu Gast beim FC Bayern II (2:0) endlich wieder die Null halten konnte. Nach den Heimerfolgen über den 1. FC Kaiserslautern (1:0) und den FC Ingolstadt (2:0) sind es nun gar drei Partien in Serie, in denen die Elbestädter kein Gegentor mehr hinnehmen mussten – ganz zur Freude des Schlussmannes.

„Die Formtabelle sieht gut für uns aus“, sagt Behrens zufrieden. Viel mehr als über den persönlichen freut sich der 24-Jährige über den mannschaftlichen Erfolg. „Jetzt stehen wir ganz gut“, so Behrens, der in den vergangenen Wochen eines erkannt hat: „Wenn ein kleiner Lauf drin ist, kann man gut klettern.“ So wie es der FCM getan hat, der vorerst vom „sicheren“ 15. Tabellenplatz grüßt.

Neues Selbstvertrauen getankt

„Wir treten ganz anders auf. Wir haben wieder ein anderes Selbstvertrauen, eine andere Selbstverständlichkeit im Spiel“, erklärt der Schlussmann die größten Veränderungen in den vergangenen Wochen. „Wir lassen uns von kleinen Rückschlägen nicht direkt unterkriegen, sondern haben immer eine breite Brust.“

Diese ist natürlich unweigerlich mit Christian Titz verbunden. „Der Trainer hat viel mit uns gearbeitet“, sagt Behrens. Und aus dieser täglichen Arbeit sei nicht nur eine neue Sicherheit, sondern auch der Mut ins eigene Können wieder gewachsen. „Und klar: Wenn du eine solche Siegesserie hast, wird das Selbstvertrauen natürlich auch größer“, fügt die Magdeburger Nummer Eins an.

Behrens sieht mehr Mut am Ball

Doch nicht nur im Auftreten, auch in der „spielerischen Komponente“ sieht Behrens, der im System von Neutrainer Titz sowohl den Aufbauspieler als auch weit vor seinem Tor den Libero verkörpert, eine große Veränderung: mehr Mut am Ball, mehr Akteure, die die Bälle fordern, mehr Spielfreude – und in dessen Folge mehr Treffer.

Warum auf der anderen Seite in den vergangenen drei Partien hinten die Null stand, das kann Behrens so genau gar nicht sagen. „Das ist schwer an einem Punkt festzumachen“, sagt er und ergänzt: „Vorher war es andersherum. Da konnte man nicht genau sagen, warum man die Gegentore bekommen hat.“

Alle Mannschaftsteile verteidigen gut

Fakt ist, dass die „mannschaftliche Geschlossenheit“ einen großen Anteil am gegenwärtigen Erfolg trägt. „Wir haben in allen drei Spielen recht wenig zugelassen. Wir fangen schon hoch an, zu verteidigen und bauen da direkt Druck auf den Gegner auf“, erklärt Behrens. „Das zieht sich durch das gesamte Spiel, dass wir in allen Mannschaftsteilen gut verteidigen“, lobt der Schlussmann.

Mit dieser Einstellung sei auch im Auswärtsspiel am Sonnabend beim zweitplatzierten Hansa Rostock etwas zu holen. „In der gesamten Liga sieht man, dass jeder jeden schlagen kann“, gibt sich Behrens vor dem Gastspiel an der Ostsee zuversichtlich. „Ich denke, das wird ein intensives Duell.“

Keine Angst vor Hansa Rostock

Dass sich die Blau-Weißen in der aktuellen Verfassung vor keinem Spitzenteam der 3. Liga verstecken müssen, zeigten sie gegen Ingolstadt. Sollte Keeper Morten Behrens sein Gehäuse tatsächlich auch im vierten Auftritt in Serie sauber-halten können, so wäre den Elbestädtern im Ost-Klassiker das sechste Spiel in Folge ohne Niederliga in jedem Fall sicher.