Basketball-Europapokal Bayern-Basketballer stolpern gegen Schlusslicht Belgrad
Nach drei Heimsiegen in der EuroLeague in Serie haben die Basketballer des FC Bayern München einen Dämpfer kassiert und gegen den Tabellenletzten Partizan Belgrad verloren.

München - Die Basketballer des FC Bayern München haben im Kampf um die Playoff-Plätze der EuroLeague einen schweren Rückschlag erlitten. Gegen den Tabellenletzten Partizan Belgrad verlor der deutsche Meister mit 63:67 (32:34). Nach drei Heimsiegen in Serie im Europapokal haben die Bayern damit wieder eine Niederlage in eigener Halle hinnehmen müssen. Mit einer Bilanz von acht Siegen und 15 Niederlagen bleiben sie im hinteren Tabellendrittel.
Die Bayern waren zu Beginn offensiv von der Rolle und erzielten im ersten Viertel nur sieben Punkte. Nach einem 0:15-Lauf lagen die Münchener mit 5:18 zurück. Das Fehlen des erkrankten Basketball-Nationalspielers Andreas Obst, der die Bayern in den vergangenen Wochen geschultert hatte, machte sich bemerkbar. Im zweiten Durchgang lief es für die Gastgeber besser, nach 25 Punkten verkürzten sie zur Pause auf 32:34.
Bayern verliert im vierten Viertel den Faden
Im dritten Durchgang steigerten sich die Bayern auch defensiv und kassierten nicht mehr so viele Dreier wie noch in der ersten Hälfte. Vor dem letzten Viertel hatten sie die Partie ausgeglichen. Dort verloren die Münchener offensiv aber den Faden und mussten einen 2:11-Lauf hinnehmen. 45 Sekunden vor Spielende war der Rückstand auf neun Zähler angewachsen.
Bei den Bayern punkteten Wenyen Gabriel (13 Punkte) und Justinian Jessup (zwölf Punkte) am häufigsten. Bei Belgrad erzielte der deutsche Basketball-Nationalspieler Isaac Bonga, der zwei Jahre für die Bayern aktiv war, sieben Punkte und sechs Rebounds.