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Olympia Eishockey-Angreifer Sturm verwundert über Eis in Mailand

Noch kürzere Eisfläche als in der NHL und extrem weiches Eis: Die deutschen NHL-Spieler müssen sich bei den Olympischen Winterspielen umstellen.

Von dpa 10.02.2026, 08:42
Nationalkeeper Philipp Grubauer muss sein Torhüterspiel bei Olympia anpassen.
Nationalkeeper Philipp Grubauer muss sein Torhüterspiel bei Olympia anpassen. Peter Kneffel/dpa

Mailand - Deutschlands NHL-Stars haben sich nach dem ersten Training mit dem Eishockey-Nationalteam in Mailand über das Eis bei den Winterspielen gewundert. Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm war enttäuscht von der Qualität des Eises in der neu gebauten Santagiulia-Eishalle. „Das ist schon tough. Das ist brutal weich“, sagte der Stürmer von Minnesota Wild nach der ersten Einheit mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes. Zusammen mit acht anderen Nordamerika-Profis war der 30 Jahre alte Augsburger erst am Sonntag in Mailand angekommen. 

Laut Sturm dürfte das Problem während des Turniers sogar noch größer werden. „Wenn so viele Mannschaften auf dem Eis sind, kommt es nicht zur Ruhe. Und wenn mehr Menschen in der Halle sind, wird es ja sogar noch wärmer“, merkte der Augsburger an.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichtete über den Bau der neuen Halle gegeben, die nicht rechtzeitig fertig würde. Tatsächlich ist in der Halle noch nicht alles im Zuschauerbereich fertig verputzt. Die Eisprobleme sind dazu nicht untypisch für eine neue Halle. 

Umstellung für Profis aus Europa noch größer

Auch die Maße der Eisfläche macht den Spielern zu schaffen. Obwohl die 60 mal 26 Meter große Eisfläche laut Weltverband IIHF genauso groß sein soll wie vor vier Jahren in Peking mussten sich vor allem die in Europa aktiven Spielern erheblich umstellen. Die sind zumeist an eine um vier Meter breitere Eisfläche gewöhnt. In der NHL wird auf 61 mal 26 Metern gespielt. 

Wegen des fehlenden Meters in der Länge muss sich aber Nationaltorhüter Philipp Grubauer von Seattle Kraken umstellen. „Der Winkel ist dann schon etwas anders. Die Pucks fliegen anders von der Bande zurück. Aber bis Donnerstag habe ich mich umgestellt, kein Problem“, sagte der 34-Jährige. 

Das deutsche Team startet am Donnerstag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Dänemark in das Turnier. „Das wird das Spiel brutal schnell machen. Da wird man nicht groß zaubern können. Wir müssen da einfach schnell spielen“, mahnte Sturm angesichts der kürzeren Fläche.