22. Bergwitzsee-Triathlon Annett Lampe wird inoffizielle Landesmeisterin / Wille geht die Luft aus

Große Anerkennung für Nils Lampert

Beim diesjährigen Bergwitzsee-Triathlon am Sonnabend passte alles, sowohl die Ergebnisse der zwölf Starter der Gaensefurther Sportbewegung als auch das Wetter.

Bergwitz (awi) l Der Dauerregen führte seine Bahnen nur immer um das Wettkampfgebiet herum. Der See war nicht wie 2011 mit schäumenden Wellen garniert, sondern begrüßte alle Sportler spiegelglatt. So glänzten alle Gaensefurther mit guten Schwimmzeiten über die 750 Meter. Bester Schwimmer war erneut Martin Wille mit 13:12 Minuten.

Anschließend folgten die Radstrecke über 20 Kilometer und das Laufen über fünf Kilometer. Auf beiden Strecken war Daniel Ragoß der beste Gaensefurther mit 31:39 (Rad) und 20:18 Minuten (Laufen). So erreichte er das Ziel auch als erster des Vereins und wurde im Sprint Siebter in seiner Altersklasse.

Bestplatzierte in ihren Alterklassen waren Jürgen Eisfeld (M 70), der in guter Form seinen Landesmeistertitel verteidigte, Olaf Moch (M 45) wurde Fünfter, Martin Wille (männliche Jugend A) landete auf dem undankbaren vierten Platz.

Moch war eigentlich ziemlich zufrieden mit seiner Leistung, allerdings ließ er erneut viel Zeit beim Wechsel auf das Rad liegen. Martin Wille vom "cash\'n fun Junior Team" verbesserte zwar seine Leistungen in allen Teildisziplinen, allerdings schlief die Konkurrenz über das Jahr auch nicht. Die Abstände nach vorn sind aber noch aufholbar, doch den Landesmeistertitel verteidigte er nicht.

Annett Lampe wurde diesmal nur gefühlte Landesmeisterin, da sie keinen Startpass besaß. Das war aber kein Problem für sie. Sie zeigte in allen drei Disziplinen wieder Verbesserungen und war zufrieden.

Annegret Wille (W 45) freute sich über den Vizemeistertitel in ihrer Altersklasse. Noch erfreuter war sie darüber, dass sie das Rennen mit ständig abnehmender Luft im vorderen Reifen auf dem letzten Kilometer noch zu Ende bringen konnte. Passend gab es bei der Siegerehrung gleich noch einen Ersatzschlauch als Preis.

Die Medaille für den größten Helfer geht ganz klar an Nils Lampert vom Gaensefurther Team. Er half auf der abschließenden Laufstrecke einer Triathletin, die zusammenbrach. Nils unterbrach sein Rennen, brachte das Mädchen in die stabile Seitenlage, alarmierte Streckenposten und holte dann noch den Rettungswagen, der ein Stück weiter wartete.Als alles für das Mädchen gesichert war, setzte er sein Rennen fort. Dafür wurde ihm von allen Seiten große Anerkennung zuteil.

Ergebnisse der Gaensefurther Athleten beim 22. Bergwitz-Triathlon

Daniel Ragoß (M 25) 7. (26.), 13:27, 31:39, 20:18/1:05:24; Martin Wille (männliche Jugend A) 4. (42.), 13:12, 33:44, 21:20/1:08:24; Matthias Lampe (M 40) 10. (44.), 14:53, 33:11, 20:34/1:08:38; Steffen Schöler (M 40) 12. (57.), 13:41, 35:39, 21:04/1:10:24; Thomas Vetter (M 40) 15. (66.), 13:59, 35:12, 22:56/1:12:07; Janko Schlenker (M 30) 13. (74.), 15:20, 35:35, 23:15/1:14:10; Olaf Moch (M 45) 5. (75.), 14:17, 30:44, 23:10/1:14:11; Annett Lampe (W 40) 1. (77.), 14:22, 36:40, 23:17/1:14:19; Nils Lampert (männliche Jugend A) 6. (88.), 15:11, 38:36, 25:07/1:18.54; Jürgen Eisfeld (M 70) 1. (93.), 18:50, 35:52, 25:44/1:20:26; Toralf Schmidtschneider (M 45) 8. (94.), 15:32, 38:39, 26:50/1:21:01; Annegret Wille (W 45) 2. (99.), 15:38, 41:50, 24:47/1:22:15