Magdeburg l Noch drei Heimspiele stehen für den SC Magdeburg 2018 auf dem Programm. Zwei davon gegen Göppingen. Erst um Bundesliga-Punkte und dann Wochen im Pokal-Viertelfinale. Am Tag vor Heiligabend kommen dann noch die Füchse in die Getec-Arena.

SCM will Reaktion zeigen

Für Trainer Bennet Wiegert sind die anderen beiden Spiele aber noch ganz weit weg. „Nach dem ärgerlichen Aus im EHF-Cup wollen wir natürlich gleich eine entsprechende Reaktion zeigen und unbedingt gewinnen“, sagt der Trainer. Die personellen Sorgen sind allerdings nicht sehr viel kleiner geworden.

Lagergren nimmt Antibiotikum

Albin Lagergren quält sich immer noch mit einem Virus herum und hat nach dem Spiel in Porto sogar wieder Fieber bekommen. Wiegert: „Ich wollte ihn eigentlich gar nicht spielen lassen. Aber mir blieb angesichts des Spielverlaufs nichts anderes übrig.“ Denn Lagergren wird im Rückraum des SCM dringend gebraucht. Ob es für heute Abend schon wieder reicht, ist allerdings fraglich. Denn der Schwede nahm von Sonntag bis gestern Antibiotikum und durfte deshalb nicht trainieren.

Wiegert: „Ob er spielen kann, müssen wir am Donnerstag entscheiden. Das hängt davon ab, wie der Körper auf die Pause reagiert.“ Ein Risiko dürften die Magdeburger sicher nicht eingehen. Schließlich warten eine Woche später die Rhein-Neckar Löwen auf den SCM. Und für den Titeltraum darf das Team dort eigentlich nicht verlieren.

O'Sullivan nicht beim Training

Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Christian O‘Sullivan. Der Kapitän hatte sich vor einer Woche in Bietigheim das linke Knie verdreht und konnte in Porto nur dick getapt und unter Schmerzen spielen. Leider hat das Knie jetzt so stark darauf reagiert, dass der Norweger gestern nicht trainieren konnte und sich schonen musste. Gefällt dem Trainer natürlich gar nicht. Denn Wiegert warnt: „Göppingen ist eine Wundertüte. Die Mannschaft hat sich nach einer zwischenzeitlichen Krise wieder gefangen und kann es an guten Tagen jedem Gegner richtig schwer machen."