Berlin l Michael Damgaard machte sich vor dem Spiel zaghaft mit warm und ließ sich mit auf den Spielberichtsbogen setzen, blieb aber auf der Bank. Den Part des Dänen im Rückraum übernahmen wieder arbeitsteilig Marko Bezjak und Christian O’Sullivan. Nach 3:2-Führung der Berliner (8. Minute) setzte sich der SCM beim 7:4 (15.) erstmals etwas ab. Bemerkenswert: Robert Weber, an Weihnachten in letzter Sekunde an Füchse-Keeper Silvio Heinevetter gescheitert, steuerte fünf Treffer bei – vom Kreis, im Tempogegenstoß und auch vom Siebenmeterpunkt.

Das Spiel in der mit 9000 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle blieb sehr intensiv und emotional, der SCM ließ jetzt aber in der Chancenverwertung nach. Beim 13:14 (27.) waren die Hausherren wieder dran. „Wir müssen einfach die Dinger reinschießen – mehr gibt es nicht zu sagen“, sagte Trainer Bennet Wiegert in der Auszeit. Zur Pause führte der SCM mit 17:16.

Nach dem Wechsel gelang den Hauptstädtern durch den angeschlagenen Steffen Fäth zweimal der Ausgleich (17:17, 19:19). Einen Kopftreffer von Bezjak nutzte dann Füchse-Keeper Heinevetter dazu, die Emotionen weiter anzustacheln. Trainer Wiegert kassierte prompt die Gelbe Karte. Nur einer behielt kühlen Kopf – Robert Weber zum 22:21 (41.).

Erstmals nach dem 3:2 brachte Lindberg dann die Hausherren in einer wahren Pokal-Schlacht mit seinem Tor zum 24:23 (50.) erstmals in Führung. Doch der SCM kam zurück – und wie. Beim 27:24 (57.) durch Christiansen lagen die Grün-Roten im Hexenkessel wieder vorn. Und Robert Weber mit seinem 13. Tor zum 30:29 machte den Deckel drauf - mit einer 100-prozentigen Wurfquote.

Füchse: Heinevetter, Stochl – Wiede, Elisson, Milde, Vukovic, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg, Zachrisson, Fäth, Schmidt, Kopljar, Koch

Magdeburg: Green, Quenstedt – Musa, Chrapkowski, Musche, Pettersson, de la Pena, Molina, Christiansen, Mertens, O’Sullivan, Bezjak, Weber, Kalarash, Damgaard, Zelenovic

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