Magdeburg l Was für eine Hiobsbotschaft für Moritz Preuss, Neuzugang des SC Magdeburg, und den Verein: Am Montag hat sich der Kreisläufer im Training eine schwere Knieverletzung zugezogen. Wie der SCM nun mitteilt, handelt es sich um einen Kreuzbandriss. "Die Ausfallzeit wird mit neun bis zehn Monaten prognostiziert", heißt es in der Pressemitteilung. Bereits 2014 fiel Preuss mit einem Kreuzbandriss im linken Knie aus.

„Der Schock war groß“, berichtet SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt, „denn Moritz hat sich bislang sehr gut in Magdeburg eingefunden, hat einen guten Eindruck hinterlassen. Das ist unheimlich bitter.“ Schmedt gibt sich erst gar keinen Illusionen hin: „Die Saison ist für ihn gelaufen. Nach der Operation geht es in die Reha und dann wird er genauso Stück für Stück wieder herangeführt, wie wir es gerade mit Lukas Mertens erlebt haben.“

Eine Neuverpflichtung wird es – Stand jetzt – nicht geben. „Wir haben ja das Glück, mit Zeljko Musa und Erik Schmidt noch zwei Kreisläufer in der Hinterhand zu haben“, sagt Schmedt. Gegebenenfalls könne zudem Justin Kurch von den Youngsters aufrücken. Der Ausfall von Preuss beraube dem SCM jedoch einer weiteren Option. Schmedt: „Wir haben ihn ja mit einem Hintergedanken langfristig verpflichtet, er sollte uns im Angriff bereichern.“

Der 24-Jährige wechselte nach der vergangenen Saison vom VfL Gummersbach nach Magdeburg. Schon in der Vorbereitung war Preuss voller Vorfreude auf seine ersten Auftritte im SCM-Trikot: "Ich freue mich auch schon riesig darauf, in die Getec-Arena einzulaufen. Da haben mich die Fans ja im Mai schon als Gummersbacher herzlich empfangen, weil mein Wechsel feststand. Aber mein erstes Spiel für den SCM wird das gewiss noch toppen“, erklärte Preuss vor kurzem im Volksstimme-Gespräch.

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