Verträge verlängert

Sowohl Rückraumspieler Michael Damgaard als auch Rechtsaußen Daniel Pettersson bleiben bis 2022. Ihre Verträge wären im kommenden Jahr ausgelaufen.

Bei Damgaard sickerte bereits im August durch, dass der Däne in Magdeburg bleiben wird. „Ich fühle mich hier nicht nur zuhause, sondern ich habe weiterhin auch ambitionierte Ziele, die ich mit dem SCM in dieser Saison und den nächsten Jahren erreichen möchte“, wird Damgaard zitiert.

Pettersson wechselt sich seit dieser Saison mit Tim Hornke auf Rechtsaußen ab. „Ich kann unserer Mannschaft nun mit mehr Spielanteilen helfen und ich fühle mich beim SCM sehr wohl“, so der Schwede.

Über die Verlängerungen freut sich auch Trainer Bennet Wiegert. Damgaard sei ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann, und Pettersson habe sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Magdeburg l Die Wende muss her. Nach vier Niederlagen in Folge, letztere besiegelte das Aus im Pokal-Wettbewerb, wollen die Handballer des SC Magdeburg die Negativ-Serie stoppen. Der Zeitpunkt ist allerdings nicht einfach. „Ich hätte mir dafür auch andere Gegner als Göppingen und Hannover gewünscht“, sagt SCM-Kapitän Christian O’Sullivan mit Blick auf die kommenden Partien. Gegen Göppingen, die am Sonnabend in Magdeburg gastieren, tut sich der SCM oftmals schwer. Am nächsten Sonntag geht es dann zum bislang ungeschlagenen Liga-Spitzenreiter nach Hannover.

„Aber wir wollen zeigen, dass wir zu den Spitzenteams gehören. Und dann müssen wir jetzt punkten. Vor allem, weil es ein Heimspiel ist“, stellt O’Sullivan klar. Denn auch wenn die anderen favorisierten Mannschaften in der Bundesliga nicht fehlerfrei bleiben: „Irgendwann ist es zu spät. Dann hast du zu viele Minuspunkte, und es reicht nicht mehr. Deshalb müssen wir auch gegen Göppingen rechtzeitig die Kurve kriegen.“

Positiver Eindruck

Trotz der Enttäuschung über die vergebene Titel-Chance stimmt den Kapitän der Auftritt in Berlin positiv. „Da haben wir schon vieles besser gemacht als in den Partien zuvor“, meint er. Was sich der SCM nicht mehr erlauben darf: Phasen, in denen der Gegner wegzieht, wie der 3:9-Lauf der Füchse. „In solchen Situationen muss es klare Ansagen geben, an die sich alle halten. Da müssen wir konzentriert bleiben“, sagt O’Sullivan.

Unter den besagten „Kleinigkeiten“, die momentan im SCM-Spiel nicht funktionieren, befindet sich laut dem Norweger auch das Rückzugsverhalten. „Eigentlich wissen wir im Angriff ganz genau, wer wann aus welcher Position abschließt“, sagt er, „im Moment ist das aber nicht so. Und dann fällt es uns eben schwer, uns in der Abwehr schnell zu sortieren. Dass alle Teams in der Bundesliga Konter laufen können, ist ja auch klar. Hoffen wir, dass wir uns gegen Göppingen möglichst wenige Schwächen erlauben.“

Göppingen zuletzt stärker

Denn obwohl die Schwaben auch mit einer Niederlage im Gepäck nach Magdeburg reisen, sind sie zuletzt besser in Fahrt gekommen. Im Pokal-Achtelfinale unterlag die Mannschaft von Hartmut Mayerhoffer den Rhein-Neckar Löwen erst nach Verlängerung mit 34:36. Etwas, das Mayerhoffer positiv stimmt. „Wir haben beim Pokalspiel in Mannheim ein sehr gutes Spiel abgeliefert. An diese Leistung möchten wir in Magdeburg anknüpfen. Wenn uns das gelingt, dann ergibt sich ein spannendes Spiel“, meint der Trainer auf der Vereinsseite. Außer Ivan Sliskovic sind alle Spieler einsatzfähig, „wir werden weiterhin mit vollem Tempo agieren“, sagt Mayerhoffer.

Für O’Sullivan ist der ausgegebene „Muss-Sieg“ gegen Göppingen weder ein besonderer Ansporn noch zusätzlicher Druck, den sich die Mannschaft selbst auferlegt. „Denn auch, wenn es die Niederlagen zuvor nicht gegeben hätte, müssen wir zu Hause gegen Göppingen gewinnen.“

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