Güsen (okr). So richtig weiß der Trainer des Güsener HC den heutigen Gegner nicht einzuschätzen. "Ich muss mir erst einmal ein Bild von Spergau machen", sagte Eric Steinbrecher. Nach nun sieben absolvierten Partien in der Sachsen-Anhalt-Liga ist aber auch ihm klar geworden, dass in dieser Saison wirklich "jeder jeden schlagen kann".

Dies bekam der GHC zuletzt beim HV Wernigerode zu spüren, als die Gäste eine Halbzeit lange die Partie ausgeglichen gestalteten, ja sogar führten, aber in der zweiten Halbzeit einbrachen (27:34). "Da haben alle Spieler einen schwachen Tag erwischt. Wir haben die Sache aber abgehakt, schauen lieber nach vorne", sagte der Güsener Trainer.

Und die Gegenwart heißt SG Spergau, die heute um 19 Uhr in der Elbe-Havel-Halle gastiert. Der Tabellenneunte unterlag zuletzt dem HSV Haldensleben (26:34) und beim HV Landsberg (27:33) deutlich. "Wir sollten aber den Gegner nicht unterschätzen und uns auf unsere Stärken konzentrieren", forderte Steinbrecher.

Anders als in Wernigerode, kann er diesmal auf eine "lange Bank" zurückgreifen. Carsten Beyer und Chris Hoffmann sind wieder fit, auch Arne Buchheister und Rene Eichner werden in den Kader zurückkehren. Deshalb gibt der GHC-Coach kämpferisch die Marschroute aus: "Wir wissen, dass wir spielerisch etwas drauf haben und wollen das auch zeigen."