Möser l „Es braucht noch eine kleine Weile, ehe das verkraftet ist. Mit Blick auf den Körper und den Geist“, gestand Gorden Jordan ein. Die TSG Grün-Weiß Möser und ihr Mannschaftskapitän hatten sich am Sonnabend im Halbfinale des Kreispokals gegen Brettin/Roßdorf verabschiedet. Und zwar auf besonders bittere Weise: Zweimal hatte sich der Landesklasse-Aufsteiger spät gerettet, nur um dann nach Elfmeterschießen mit 7:8 den Kürzeren zu ziehen.

Dabei wäre der Finaleinzug der erste überhaupt gewesen. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir gescheitert sind“, stellte Jordan klar. Und auch Mitspieler Benjamin Bartsch pflichtete bei: „Chancen, vor allem in der ersten Halbzeit, hatten wir genug.“ Trotz der Niederlage blieb jedoch auch der Stolz. „Wir haben uns immer wieder zurück ins Spiel gekämpft, Ehrgeiz und Moral offenbart, die sich sehen lassen konnten. Dass und vor allem wie es nicht gereicht hat, war zwar enttäuschend,  aber werden wir davon bestimmt noch lange erzählen und müssen nicht in Gänze traurig sein“, zeigte sich Abwehrspieler Bartsch am Ende doch versöhnlich.

So überwog trotz der bitteren Pille die Vorfreude auf den Saisonstart am Freitag, wenn der Neuling ab 18.30 Uhr beim BSV 79 Magdeburg gastiert.