Magdeburg/Güsen l Ganz große Chancen hatten sich die Gäste vor dem Vergleich mit dem Tabellensechsten wohl ohnehin nicht ausgerechnet. Aber schon beim Blick auf die Aufstellung schwand die Hoffnung weiter.

Steffen Bretschneider berichtet: „Unser Trainer Kevin Haßbargen hat sich vor dem Spiel mit mir hingesetzt, um einen Schlachtplan zu machen. Wir hatten gesehen, dass bei Post alles da war, was Rang und Namen hat. Da war klar, dass es schwierig wird. Wir haben es dann mit einer großen, robusten Abwehr um den Mittelblock mit den beiden jungen Spielern Felix Faber und Pascal Fritz versucht.“ In der ersten Halbzeit konnte der Tabellendreizehnte das Spiel so noch offen halten. Mit dem 16:16 ging es in die Pause.

In Hälfte zwei verschenkten die Güsener dann auf die übliche Art ein besseres Ergebnis. Bretschneider auf Ursachensuche: „Wir haben die Fehler gemacht, die wir immer machen. Die Bälle wurden sinnlos aufs Tor oder in den Block geworfen, gingen verloren und wir wurden mit Gegentoren bestraft. Wir können froh sein, dass mein Bruder einen guten Tag im Tor erwischt hatte. Das hat uns zumindest in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten. Aber die einfachen Tore von außen, die machen wir gar nicht. Im Hinspiel, als wir Post geschlagen haben, fielen noch über die Hälfte der Tore von außen.“

Güsener HC: Chr. Bretschneider - K. Haßbargen (2 Tore), Schulz (4), Mache (1), Filter (3), Lepper, Faber (4), Kampe (1), Pause, Fritz (3), St. Bretschneider (10)

Siebenmeter: Post 6/6, Güsen 3/3

Zeitstrafen: Post 3, Güsen 4