Burg l Etwas nervös starteten die Burger in die Partie, ehe sie nach dem 2:2 (3.) durch den gut aufgelegten Rückraum zur ersten 5:2-Führung (9.) einnetzen konnten. Diesen Vorsprung sollten die Hausherren auch nicht mehr hergeben und kontinuierlich ausbauen. Fortan agierten beide Mannschaften mit zielstrebigen Spiel vor allem über die schnelle Mitte, so dass die Tore immer wieder im Wechsel fielen. Folglich blieb es bis zum 9:7 (19.) ein Spiel auf Augenhöhe.

Danach war die Burger Abwehr inklusive einem stark aufgelegten Christian Bünger im Tor kaum noch zu überwinden. Lediglich einen Gegentreffer ließ die SG bis zur Pause noch zu. Folglich konnten viele einfache Tore durch Ballgewinne mit der ersten und zweiten Welle erfolgreich abgeschlossen werden. Aber auch im Positionsangriff lief es über weite Strecken besser als bei den jüngsten Auftritten, sodass jeder SG-Akteur Torgefahr ausstrahlte. Über die Station 12:7 (24.) und 15:7 (28.) erhöhten die Mannen von Trainer Hendrik Kurth bis zur Pause auf 17:8.

Der Coach zeigte sich mit der ersten Halbzeit äußert zufrieden, appellierte jedoch während seiner Kabinenansprache, in der zweiten Halbzeit nicht übermütig zu werden. Durch einen Doppelpack von Mathias Wöhe enteilten die Hausherren sogar auf 20:10 (37.) und setzten das Geforderte weitgehend um.

Fortschritt mit Zehn-Tore-Polster

Drei VfB-Tore in Folge veranlassten Kurth zu einer Auszeit, um sein Team nochmals einzustellen. Dies gelang auch. Nach dem 20:13 (40.) waren die Burger wieder wacher und konzentrierter, so dass erneut eine Zehn-Tore-Führung auf der Anzeigetafel aufleuchtete (24:14/43.). Da die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden war, taten beide Mannschaften nur noch das Nötigste und wechselten sich in der Folgezeit mit dem Torewerfen ab.

Über die Stationen 26:16 (46.) und 28:18 (52.) hieß es fünf Minuten vor Schluss 31:21. In den letzten Augenblicken des Spiels zeigten sich beide Teams nochmals torhungrig, am verdienten Burger Heimsieg änderte sich aber nichts mehr. „Das war schön anzusehen, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. Unsere Abwehr stand richtig gut und so konnten wir einfache Tore im Tempospiel erzielen“, zeigte sich Kurth erfreut. „Natürlich müssen wir das auch in knappen Spielen über volle 60 Minuten bringen, aber so konnte ich wenigstens allen ausreichend Spielzeit verschaffen“, Kurth weiter.

Die nächsten beiden Duelle werden dann richtungsweisend mit Blick auf die Podestplätze. Zunächst geht es am Sonnabend, 30. März zum Barleber HC (5., 17:9), ehe Fortschritt am Sonnabend, 13. April, beim FSV 1895 Magdeburg (4., 18:10) Farbe bekennen muss. Umso wichtiger war also der Sieg gegen Klötze.
Burg: Bünger, Wegner – Teßmann (6), Schulze, Wöhe (7), Scholz (4), Heise (2), Lange, Weigel (3/1), Rößler (3), Bleeck (8/2), Sonnenberg (1)
Siebenmeter: Fortschritt 3/4 – VfB 4/5; Zeitstrafen: Fortschritt 2 – VfB 4