Gommern l Zu einem Punktgewinn reichte es für Gommern dabei nicht, denn die Magdeburger entführten beim 24:28 (13:11) die beiden Zähler. Folgerichtig schwang bei Eintrachts Teammanager Stefan Bußmann, der den verhinderten Trainer Sebastian Munter an der Seitenlinie vertrat, in der Spielanalyse durchaus Enttäuschung mit.

Führung zur Pause

„Die Niederlage ist am Ende zu hoch ausgefallen“, sagte Bußmann. Dessen Team wusste dabei zunächst zu gefallen. Gegen die starken Magdeburger verteidigte Gommern gut, führte schnell mit 4:1 (8.) und lag auch kurz vor der Halbzeit mit 13:10 vorn. „Wir hatten sogar die Chance zum 14:10, haben den Ball aber vorne leichtfertig weggeworfen“, ärgerte sich Bußmann. Beim folgenden Konter verkürzten die Gäste zum 13:11-Pausenstand. „Das war im Prinzip schon der Anfang vom Ende“, erklärte der Teammanager.

Dessen Mannschaft geriet nämlich nach dem Seitenwechsel immer mehr in Probleme. „Anders als in der ersten Hälfte hatten wir die erste und zweite Welle der Magdeburger jetzt nicht mehr so gut im Griff“, sagte Bußmann. Und so kamen die Postler immer näher heran.

Trainer fehlt

Beim 19:19 (44.) war die Partie wieder völlig offen. „Wir mussten jetzt offensiver decken und waren vorn zum Treffen verdammt. Und das hat nicht mehr geklappt“, stellte Bußmann fest. Hinzu kam, dass auch Ordnung und Disziplin beim Gastgeber etwas verloren ging. „Da hat man dann doch gemerkt, dass der Trainer gefehlt hat und nicht einwirken konnte“, kommentierte der Teammanager die Schlussphase, in der die Niederlage nicht mehr zu verhindern war.

Eintracht Gommern: Hartung, Smoger – Söder (5), Einwiller (2), Schröder, Prokop (3), Dlusinski (3), Kaffenberger, Liebich (2), Kaese (8), Schulke (1), Alsleben

Siebenmeter: Gommern 4/2 – Post MD 6/5

Zeitstrafen: Gommern 4 – Post MD 5