Kirchmöser/Burg l  Die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison beginnt früh. Schon in vier Wochen geht es zur ersten Regatta nach Kirchmöser. Der Elbe-Havel-Kanal und die Kanuten der Burger Wassersportfreunde sind endlich wieder vereint. Lang und zäh hielt sich der Winter hartnäckig, doch Anfang der Woche haben sich die Nachwuchskanuten ihr geliebtes Element zurückerobert.

Vom 25. bis 29. März stand ein viertägiges Trainingslager auf dem Programm. Bootssicherheit war die Voraussetzung für die Teilnahme am Wassertraining, betonte Kanu-Trainer Rene Kwasniewski. „Es ist nicht gerade angenehm, bei Wassertemperaturen unter 10 Grad das Ufer zu erreichen“, begründete er diese Sicherheitsmaßnahme.

An Erfolge anknüpfen

Schon jetzt mit dem Wassertraining zu beginnen, gründet auf die Tatsache, dass bereits in vier Wochen die erste Regatta auf dem Mösersee in Kirchmöser an der Havel stattfindet. Dabei handelt es sich keinesfalls um einen „Aufwärm“-Wettkampf. In Kirchmöser geht es um die Titel der Langstrecken-Landesmeisterschaft. Dort gilt es die hervorragenden Ergebnisse vom Vorjahr zu verteidigen.

Das wissen die sieben Mädchen, die in diesem Jahr eine Altersklasse höher (Schülerinnen A) an den Start gehen, sowie Ole Puhlmann (Schüler A), der im vergangenen Jahr ebenfalls mit seinen guten Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Lenja Wendt brachte die Saisonziele, stellvertretend für Josie Zabel, Carolina Schink, Josi Wieblitz, Nina Schoof, Aurelia Jänisch und Lissy Laufer, auf dem Punkt: „Im Wintertraining haben unter Anleitung des Trainers alle so gut wie möglich versucht, die Anweisungen umzusetzen. Nun wollen wir auf dem Wasser zeigen, dass wir auch in diesem Jahr mit unseren Booten schnell sind und sich die Anstrengungen im Winter gelohnt haben.“

Teilweise waren es „vier Trainingseinheiten am Tag“, die die Kanuten absolvierten, ließ Kwasniewski durchblicken. Zu einer solchen Trainingseinheit gehörte auch Schwimmen in der Schwimmhalle Burg. Die „Großen“ legten beim Paddeln schon mal bis zu 22 Kilometer am Tag zurück. Auch der 10-jährige John Kwasniewski scheut als einziger Canadierfahrer das Wasser nicht und versucht den Anforderungen gerecht zu werden. Er gilt als großer Hoffnungsträger bei den Schülern B.

Behutsam werden auch schon die Jüngsten (Eric Laufer und Lea Neubauer, jeweils neun Jahre) im Training her-angeführt. „Es war nicht zu übersehen, dass alle mit Begeisterung den ganzen Tag über dabei waren.“

Auch die Verpflegung lag bei der Chefin der Abteilung Kanu, Christa Fanselow, in guten Händen. Die erste Regatta in Kirchmöser kann also kommen.