Burg l Mitte des Monats schied mit Karl-Heinz Fehle ein Urgestein des Burger Tennissports aus dem TC Grün-Weiß aus. Der 66-Jährige siedelt dieser Tage zusammen mit seiner Frau nach dem Einstieg in das Rentnerleben nach Niedersachsen um. Dort warten auf die beiden ihre Enkelkinder und Kinder, um das weitere Leben gemeinsam zu gestalten.

Damit verliert der Verein nicht nur sein dienstältestes Mitglied, sondern auch den Kassenwart. Fehle trägt seit 1966 grün-weiß und hatte während seiner aktiven Zeit, die bis in die Gegenwart anhält, viele sportliche Erfolge zu feiern. In ganz Sachsen-Anhalt ist sein Stopp – ob mit der Vor- oder mit der Rückhand – bekannt und gefürchtet. In Kombination mit einem langem Slice brachte ihm sein Spiel persönlich wie auch den Mannschaften, in denen er spielte, viele Siege ein.

Vorsitzende kommen und gehen, Fehle bleibt

Was man beim TC Grün-Weiß aber vor allem an Fehle schätzt, ist dessen Beständigkeit und Zuverlässigkeit, mit der er sein Ehrenamt als Kassenwart ausübte. Dieses übernahm er Anfang der 1990er-Jahre von Klaus Taschner und füllte es bis zum letzten Tag mit Gründlichkeit und Fleiß aus. Fehle erlebte in diesen 30 Jahren unterschiedlichste Vorstände und war der konstante Faktor, auf den sich mittlerweile vier Vorstandsvorsitzende immer verlassen konnten.

Der Verein zeigte daher auf der einen Seite betrübt , bringt aber andererseits auch größtes Verständnis für die Entscheidung im Sinne der Familie auf. Das herzliche Dankeschön reichte der Club gleichzeitig an seine Frau Christine weiter. Sie war bei diversen Veranstaltungen des Vereins die fleißige, treibende und dabei doch stets ruhige Kraft im Hintergrund. Nebenbei unterstützte und tolerierte sie ihren Mann über Jahrzehnte hinweg bei seiner anspruchsvollen Tätigkeit. „Wir werden die beiden sehr vermissen, hoffen allerdings, dass sie uns noch öfter besuchen werden“, erklärte Vereinschef Roland Kothe zum Abschied.