NOFV-Meisterschaft in Namen & Zahlen

1. Suhler SV 06 - Germ. Wernigerode/Darl. 1:0

Handw. Rabenstein - M. Cottbus-Saspow 4:0

SSV Köpenick-Oberspr. - SpG Neuhausen 0:1

Handwerk Rabenstein - 1. Suhler SV 06 1:0

SpG Neuhausen - Germ. Werniger./Darl. 1:0

M. Cottbus-Sasp. - SSV Köpenick-Oberspr. 2:2

1. Suhler SV 06 - SpG Neuhaus./Cämm./Z. 2:0

SSV Köpen.-Oberspr. - Handw. Rabenstein 0:1

G. Wernigerode/Darl. - M. Cottbus-Saspow 1:0

SSV Köpenick-Oberspr. - 1. Suhler SV 06 0:1

M. Cottbus-Saspow - SpG Neuhaus./C./Z. 0:3

Handw. Rabenstein - G. Wernigerode/Darl. 0:2

Motor Cottbus-Saspow -1. Suhler SV 06 1:3

G. Werniger./Darl. - SSV Köpen.-Oberspr. 3:0

SpG Neuhaus./C./Z. - Handw. Rabenstein 1:4

1. SG Handw. Rabenstein 5 10: 3 12

2. 1. Suhler SV 06 5 7: 2 12

3. Germ. Wernigerode/Darl. 5 6: 2 9

4. SpG Neuhausen/C./Zug 5 6: 6 9

5. SSV Köpenick-Oberspr. 5 2: 8 1

6. Motor Cottbus-Saspow 5 3: 13 1

SG Germ. Wernigerode/Darlingerode/Drüb.: Jordan - Reulecke, Schwarzer, Fricke (1), Kunze, Blaeß (1), Hoppe (1), Raue (2), Löder; Trainer: Udo Wulfert, Uwe Lickefett, Harald Wiegel

Wernigerode l Die Ü50-Seniorenfußballer der SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck haben sich bei den Meis­terschaften des Nordostdeutschen Fußballverbandes im Futsal den Bronzerang gesichert. Nach zwei knappen Niederlagen zum Auftakt spielten die Harzer stark auf und brachten dem Meister SG Handwerk Rabenstein die einzige Niederlage im Turnier bei.

Gute Vorbereitung wird belohnt

Die Oldies von Germania Wernigerode und dem SV Darlingerode/Drübeck – verstärkt mit vereinzelten Gastspielern – hatten sich intensiv auf diese Futsal-Meisterschaft vorbereitet. Nach Platz vier bei den NOFV-Meisterschaften auf dem Feld hatte sich der Landesmeister trotz starker Konkurrenz eine Medaille zum Ziel gesetzt.

Niederlage zum Auftakt

In Bestbesetzung angereist, starteten die Harzer mit einer unglücklichen Niederlage ins Turnier. Zwar war Titelverteidiger 1. Suhler SV 06 das bessere Team, das entscheidende Gegentor zur 0:1-Niederlage zwei Minuten vor Schluss fiel aber eher in die Rubrik „Geschenk“. Das gleiche Szenario wiederholte sich im zweiten Spiel gegen die SpG Neuhausen/Cämmerswalde/Zug. Der Sachsen-Anhalt-Champion lieferte eine starke Partie ab, verlor aber durch ein Eigentor in vorletzter Minute mit 0:1. Thomas Löder und Keeper Eyk Jordan, der ein starkes Turnier spielte, waren sich nach einem Eckball nicht einig. Auf der anderen Seite ließ die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck einige gute Chancen aus, vor allem Torjäger Hendrik Raue waren seine Rückenprobleme deutlich anzusehen.

„Eigentlich schien das Turnier damit für uns schon gelaufen“, berichtet Trainer Udo Wulfert, doch die Harzer gaben sich nicht auf. Und im dritten Spiel schlug dann auch der Torgarant vom Kohlgarten zu. In einer überlegen geführten Partie gegen den SV Motor Cottbus-Saspow markierte Hendrik Raue nach drei Minuten den spielentscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg, der bei besserer Chancenverwertung noch höher hätte ausfallen können.

Höhepunkt des Turnies war aus Sicht der Harzer Spielgemeinschaft das Spiel gegen die SG Handwerk Rabenstein. Gegen den bis dato ungeschlagenen Sachsen-Meister ließen die Wernigeröder mit konzentrierter Leistung nichts zu, in der Schlussminute sorgten Hendrik Raue und ein Eigentor für den 2:0-Sieg.

Damit war die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck wieder im Rennen um die Medaillenränge. Ein überzeugender 3:0-Sieg gegen den Berliner Meister SSV Köpenick-Oberspree nach Toren von Steffen Blaeß (5.), Thomas Hoppe (7.) und Steffen Fricke (11.) sicherte den Harzern unabhängig vom Ausgang des letzten Spiels einen Medaillenplatz. Zum Finale lieferte sich die beiden sächsischen Vertreter ein packendes Duell um den Titel, das die SG Handwerk Rabenstein mit 4:1 für sich entschied. Während die SpG Neuhausen/Cämmerswalde/Zug damit auf Platz vier zurückfiel, bejubelte die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck hinter dem 1. Suhler SV 06 den Bronzerang.

„Es war eine super Veranstaltung und für alle ein tolles Erlebnis, das mit dem Gewinn der Medaile ein tolles Ende gefunden hat“, so Udo Wulfert.