Halberstadt l Am letzten Spieltag feierte das Team einen 5:0-Erfolg beim Schlusslicht FSV 63 Luckenwalde. Neun Punkte und 12:1 Tore aus den letzten drei Punktspielen: Mit einem wahren Endspurt schließt die Petersen-Elf die Saison 2017/18 als drittbeste Angriffsmannschaft und drittbestes Auswärtsteam ab. Am 34. Spieltag spielte nur die Konkurrenz von Lok Leipzig (2:1-Sieg gegen Hertha BSC II) und vom SV Babelsberg (1:1 gegen den Berliner AK) nicht mit, blieb so hauchdünn noch vor den Vorharzern.

Petersen zufrieden

Mit dem Erreichten war Trainer Andreas Petersen aber mehr als zufrieden. „Man kann sich in so einem letzten Spiel auch einiges kaputtmachen. Luckenwalde hatte bis dato keinen Heimsieg, wir hätten uns also noch blamieren können.“ Es kam jedoch völlig anders. Germania zeigte mit das beste Spiel dieser Saison überhaupt, auch wenn es gegen den Tabellenletzten ging. Dieser hatte über 90 Minuten keine Chance. So blieb der einzige Kritikpunkt aus VfB-Sicht die Chancenverwertung. Petersen: „Es hätte historisch, weil zweistellig, werden können. Was wir liegengelassen haben, das war schon ordentlich.“

Bei gefühlt 50 Grad auf dem Rasenplatz war der VfB Germania sofort im Spiel. Torjäger Florian Beil (Petersen mit einem Lächeln: „Er hätte den Toptorjäger Rufat Dadshov noch überholen können.“) legte mit dem 1:0 in der 23. Minute den Grundstein. Später erhöhte er auf 4:0 und katapultierte sich in der Torjägerwertung mit 17 Treffern noch auf Rang drei. Zum Vergleich: Dadashov traf 26-mal. Dazu gesellten sich zwei andere Protagonisten der Rückrunde. Gilian Jurcher und Hasan Pepic (2) traten auch beim FSV Luckenwalde wieder als Torschützen auf.

Trainer lädt ein

Noch am gleichen Abend lud Andreas Petersen das Team nach Silstedt in den Museumshof, sagte jedem einzelnen im Team damit „Danke“. Die erfolgreichen Fußballer verabschieden sich am heutigen Montag zum obligatorischen Saisonabschlusstrip (ohne ihren Coach) nach Mallorca. „Das hat sich das Team verdient“, meinte Petersen.

Statistik

VfB Germania: Büchel - Boltze, Blume, Lachheb, Hofgärtner, Pepic (67. Franceschi), Twardzik, Oschmann, Beil, Jurcher (66. Dustin Messing), Franjic (67. Nattermann);

Torfolge: 0:1 Florian Beil (23.), 0:2 Gillian Jurcher (32.), 0:3 Hasan Pepic (42.), 0:4 Florian Beil (51.), 0:5 Hasan Pepic (59.);

Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin);

Zuschauer: 212.