Halberstadt l Die Planungen laufen für alle Ligen, um Pläne zu schmieden, wie die Spielserien im nächsten Jahr weiter fortgeführt werden sollen. In der Regionalliga gab es am gestrigen Mittwoch wieder eine Konferenz der Arbeitsgruppe, wo auch der VfB Germania Halberstadt durch seinen Präsidenten Erik Hartmann vertreten ist.

Regionalliga Nordost

Der NOFV-Spielausschuss führte zeitnah, nach der Entscheidung des NOFV-Präsidiums, den Spielbetrieb bis zum 31. Dezember ruhen zu lassen, Videokonferenzen mit den Vereinen der Herren-Spielklassen, Regionalliga Nordost und Oberliga, durch. Dort wurde die Entscheidung genauer erläutert und gemeinsam die weitere Vorgehensweise besprochen.

Arbeitsgruppe der auch in der Oberliga

In der Videokonferenz mit den Vereinen der Regionalliga Nordost schlug der FC Energie Cottbus die Gründung einer Arbeitsgruppe vor, die sich mit den Vorstellungen und Meinungen der Vereine zur Fortführung des Spielbetriebes beschäftigt und weiterführende Varianten und Szenarien erarbeitet, um diese dem NOFV-Spielausschuss vorzuschlagen. Alle Vereine wurden aufgefordert, ihre Ideen und Gedanken schriftlich zu fixieren und dem Verband beziehungsweise der Arbeitsgruppe zu übermitteln. Dabei interessierten besonders Themen wie Wochentagsspiele, Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Änderung des Wettbewerbsmodus (gegebenenfalls Varianten) und der Restart der Saison. Der Verband ist bestrebt, in Zusammenarbeit mit dem DFB und den anderen Regionalverbänden, finanzielle Unterstützungen für die Vereine zu generieren.

Es bleibt nun abzuwarten, welche Konzepte die Arbeitsgruppe erarbeitet. Diese werden im Anschluss mit allen Vereinen der Regionalliga Nordost diskutiert, bevor die Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise durch den NOFV-Spielausschuss beziehungsweise das NOFV-Präsidium getroffen wird.

Oberliga Nord und Süd

Während in der Regionalliga der Trainingsbetrieb weiterhin stattfinden kann, haben die Vereine und Mannschaften der Oberliga seit nunmehr knapp eineinhalb Monaten nicht mehr gemeinsam trainieren können und werden dies auch voraussichtlich bis Anfang Januar 2021 weiterhin nicht dürfen. Aus diesem Grund kam man in einer Videokonferenz mit den Vereinen überein, dass analog der Regionalliga Nordost eine Arbeitsgruppe gebildet wird, um die Vereine auch hier in den Entscheidungsprozess einzubinden. Neben den Inhalten und der Verfahrensweise, die schon für die Regionalliga aufgeführt wurden, wird die Vorbereitungszeit vor Aufnahme des Wettkampfbetriebes sicherlich ein Thema sein.

Frauen-Regionalliga

Der Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball beabsichtigt, die Frauen-Regionalliga nach dem ursprünglichen System fortzuführen. Dies wäre bis zu einem Start Anfang März möglich. Ist es absehbar, dass der Spielbetrieb bis dahin nicht wiederbeginnen kann, wird im Dialog mit den Vereinen über Alternativen entschieden.

Denkbar wäre hierbei das ebenfalls bei den Junioren-Regionalligen angewandte Modell der Einfachen Hinrunde. Bis zum 15. Januar 2021 wird der AFM mittels eines eingeholten Meinungsbildes der Vereine weitere mögliche Szenarien evaluieren und dann abschließend, unter Berücksichtigung der Interessen der Vereine der Frauen-Regionalliga, entscheiden.

Junioren-Regionalligen

Das Präsidium hat Ende November den Vorschlag des Jugendausschusses bestätigt, dass die Junioren-Regionalligen alle in einer so genannten „Einfachen Hinrunde“ zu Ende gespielt werden. Dies bedeutet, dass alle Teams nur einmal gegeneinander spielen. Der Jugendausschuss hatte dazu mehrfach den Dialog mit den Vereinen gesucht und sich final, vor dem Vorschlag an das Präsidium, mittels einer Meinungserhebung über die Sichtweise der Vereine erkundigt. Für die Einfache Runde stimmten 23, dagegen zwei, fünf Vereine enthielten sich.