Halberstadt l Dies gilt bis einschließlich 19. April. Dann soll eine Neubewertung der Lage erfolgen. Bis dahin gibt es von der 2. Kreisklasse aufwärts bis zur Verbandsliga, der höchsten Spielklasse des Landes, keine Wettkämpfe.

Entscheidung über Fortsetzung weiter offen

Bisher sind in der mit Vierermannschaft spielenden Bezirksklasse Harz zwischen 11 und 14 Spieltage absolviert. Die unterschiedliche Anzahl von Spielen ist auf Spielverlegungen einiger Teams zurückzuführen. Ob die Saison ordentliche zu Ende gespielt werden kann, abgebrochen werden muss oder der Tischtennis-Verband einen alternativen Modus entwickelt, steht aktuell in den Sternen.

Eintracht Quedlinburg souverän Spitzenreiter

Die Bezirksklasse Harz wurde bisher von Eintracht Quedlinburg dominiert. Mit Niklas Hecht, der eine Bilanz von 21 gewonnenen und drei verlorenen Spielen aufweist, Todor Atanasov (8:0), Udo Pospisil (26:10) und Thorsten Kaczor (14:13) als Stammvierer sowie Ersatzspieler Orlof Bahr (26:13) ist Eintracht Quedlinburg der Aufstieg kaum noch zu nehmen.

Im laufenden Spieljahr behauptet Quedlinburg nach zwei Unentschieden in der Vorrunde gegen den HTTC Wernigerode II und Stahl Blankenburg III und einer hohen Niederlage beim Verfolger HT 1861 Halberstadt, als man in der Domstadt mit zweifachem Ersatz antrat, die Tabellenspitze. Bei noch fünf auszutragenden Spielen und vier Punkten Vorsprung vor dem Aufsteiger HT 1861 Halberstadt, der mit Thomas Sellmann (33:9), Christian Baumann (28:5), Norbert Boldt (25:17) und Sascha Schwarz (10:32) noch vier Spiele vor der Brust hat, ist rein rechnerisch noch alles möglich.

Aber die Tischtennis-Cracks aus der Weltkulturerbestadt sollten clever genug sein, um mit ihrem Stammvierer den Platz an der Tabellenspitze zu behaupten.

Breites Tabellenmittelfeld

Der HTTC Wernigerode II mit Mario Zerner (27:15), Kilian-Frederik Pieper-Emden (23:10), Andreas Klinge (23:16), Manfred Scholand (19:6) und Ersatzspieler Matthias Schart (7:2) führt ein fünfköpfiges Mittelfeld an. Bei den HTTC‘lern stehen nach 14 ausgetragenen Spielen bisher acht Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche.

Erst elf Spiele hat bisher der TTC Ilsenburg II mit Harald Großmann (13:2), Kay Brehsan (21:6), Burkhard Lege (7:5), Tobias Dibowski (20:10) und Wolfgang Hamann (20:10) ausgetragen. Bei sieben noch auszutragenden Spielen hat die Ilsenburger Reserve trotz der ersatzbedingten Niederlage beim Tabellenschlusslicht VSG Halberstadt immer noch die Chance, im Kampf um den Staffelsieg ein Wort mitzureden. Am fünften Platz von Stahl Blankenburg III waren Marko Bänecke (15:15), Michael Willen (13:14), Andreas Baer (7:5), Wolfgang Wagner (7:11), Geralf Fähsing (12:9), Steffen Treulieb (3:3) und weitere vier Ersatzspieler/innen beteiligt.

Mit der Rückkehr von Malte Draber zu seinem Heimatverein hat sich Eintracht Badersleben nach vier Siegen in der Rückrunde auf den sechsten Tabellenplatz vorgearbeitet. Woran neben Malte Draber (12:0), Holger Draber (25:14), Marko Hartmann (22:17), Markus Hetz (13:17) und Volker Brandt (5:19) den Hauptanteil hatten. Am Ende des Mittelfeldes rangiert der HTTC Wernigerode III mit Steffen Schrader (29:13), Matthias Schart (22:20), Martin Schrader (22:19), Thomas Rosenfeld (10:14) und Thomas Schulz (5:10) auf dem siebten Tabellenplatz.

Spannung im Abstiegskampf

Wer sich von den drei Kellerkindern, Germania Halberstadt mit Danny Winkelmann (17:16), Volker Bastian (11:19), Christian Gerloff (12:22) und Stefan Strobach (12:24) auf Platz acht, dem Danstedter TTC mit Martin Lidke (26:13), Michael Brandt (22:13), Matthias Bollmann (10:17), Danny Stödter (4:23) und Stefan Schulz (5:22) auf Platz neun sowie der VSG Halberstadt mit Dirk Diezel (10:23), Klaus-Peter Barz (7:5), Torsten Drockner (9:21), Frank Siebold (4:11) und Martin Witschaß (6:15) als Tabellenschlusslicht, mit dem Abstieg rechnen muss ist noch ungeklärt.

So jedenfalls die Auskunft von Uwe Streit (Germania Halberstadt), Staffelleiter der Bezirksklasse Harz „Eine andere Frage ist, ob der Staffelsieger der Bezirksklasse Harz sein Aufstiegsrecht in die Bezirksliga ebenso wahrnehmen wird, wie der Aufsteiger aus der Kreisoberliga in die Bezirksklasse“, gibt Uwe Streit zu bedenken Schließlich hat Eintracht Quedlinburg im Spieljahr 2019/20 schon einmal als Staffelsieger der Bezirksklasse auf den Aufstieg in die Bezirksliga verzichtet. Darüber hinaus hat die zweite Mannschaft vom HT 1861 Halberstadt als Tabellenführer der Kreisoberliga kein Interesse, im Spieljahr 1920/21 in die Bezirksklasse aufzusteigen.