Wolmirstedt l Als Aufsteiger in die 1. Regionalliga Nord meldeten sich die SBB Baskets Wolmirstedt eindrucksvoll in der Liga. So gelang es den Wolmirstedtern von Anfang an, um die Tabellenspitze mitzuspielen. Nach 17 Siegen folgten jedoch drei Niederlagen in Folge. Eine weitere kassierten die Aufsteiger am Sonnabend. Als Gast der TSV Neustadt temps Shooters unterlagen die Wolmirstedter mit 97:91 und rutschten damit auf den dritten Tabellenrang.

Gleich zu Beginn des Spiels wurde deutlich, dass es die SBB Baskets Wolmirstedt nicht einfach in Neustadt haben würden. Fast zwei Minuten mussten die Wolmirstedter auf ihre ersten Punkte warten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber bereits sieben Punkte auf ihrem Konto. Richtig in Gang kamen die SBB Baskets Wolmirstedt jedoch erst in der zweiten Hälfte des ersten Viertels. Hier schlossen sie mit einem 7:0-Lauf zu den temps Shooters auf.

Spiel auf Augenhöhe

Dann schenkten sich beide Teams nichts mehr. Jeder Ball und jeder Punkt wurden hart umkämpft. In der letzten Spielminute gelang es den Baskets durch Julius Stahl die Führung zu übernehmen. Mit einem knappen 20:22 ging es in das zweite Viertel. Hier lieferten sich die Mannschaften zunächst weiterhin einen Schlagabtausch, in dem es den SBB Baskets zunächst gelang, ihre knappe Führung zu verteidigen.

Doch in der 15. Spielminute wendete sich das Blatt. Den temps Shooters gelang ein 12:0-Lauf. Damit übernahmen sie nicht nur die Führung, sondern erspielten sich eine komfortable Führung. Den SBB Baskets Wolmirstedt fiel keine passende Antwort auf die plötzliche Dominanz der Neustädter ein. Zwar fingen sich die Wolmirstedter wieder, doch zu den Gastgebern aufschließen konnten sie nicht mehr. Bei einem Punktestand von 50:40 verabschiedeten sich die Teams in die Halbzeitpause.

Shooters ziehen davon

Das dritte Viertel blieb weiterhin hart umkämpft. Die temps Shooters setzten zunächst fort, was sie in der ersten Hälfte begonnen hatten und zogen zwischenzeitlich bis auf 17 Punkte davon. Dann gelang den SBB Baskets Wolmirstedt ein 8:0-Lauf mit dem sie sich wieder in die Reichweite ihrer Gastgeber spielten. Leider konnten die Wolmirstedter jedoch nicht verhindern, dass die Shooters ihrem Namen weiterhin alle Ehre machten. Besonders temps Shooters-Spieler Mubarak Salami bekamen die SBB Baskets nicht in den Griff. So blieben die SBB Baskets Wolmirstedt auch im dritten Viertel stets auf Abstand. Mit einem Punktestand von 70:59 ging es in das letzte Viertel.

Auch hier zeigte sich das gleiche Bild wie bereits zuvor. Die SBB Baskets Wolmirstedt fanden kein Mittel gegen die heimstarken Gastgeber. Die temps Shooters zogen zwischenzeitlich erneut auf 15 Punkte davon. Erst in der letzten Spielminute schien das Glück der SBB Baskets Wolmirstedt zurück gekehrt zu sein. Immer wieder unterliefen den Neustädtern kleine Fehler. Außerdem häuften sich die Fouls gegen die SBB Baskets Wolmirstedt, so dass diese immer wieder an die Freiwurflinie treten durften. Von hier aus pirschten sich die Wolmirstedter in den letzten Spielsekunden wieder an ihre Gastgeber heran. Doch der Endspurt der SBB Baskets kam zu spät und so stand es am Ende 97:91 für die TSV Neustadt temps Shooters.

Gäste-Akteur Salami überzeugt

Mit überragenden 41 Punkten und zwölf Rebounds wurde temps Shooters-Spieler Mubarak Salami Top-Scorer der Partie. Seine Teamkameraden Dyon Doekhi (19), Linecker Mayika-Lungongo (13) und Simion Habtemichael (12) trugen mit ihren Punkten ebenfalls stark zum Sieg der Neustädter bei. Für die SBB Baskets Wolmirstedt trafen Garrett Jefferson (25), Steven Monse (16), Matthew Marshall (11), Julius Stahl (11) und Isaac Mourier (10) am häufigsten.

Am Sonnabend steht den SBB Baskets Wolmirstedt eine schwere Aufgabe bevor. Sie empfangen den aktuellen Tabellenersten, den RSV Eintracht Stahnsdorf. Ab 18:30 Uhr hoffen die SBB Baskets auf zahlreiche und lautstarke Unterstützer in der „Halle der Freundschaft“ in Wolmirstedt.

Statistik

Wolmirstedt: Matthew Marshall (11), Petar Madunic (0), Phillip Lieser (8), Isaac Mourier (10), Steven Monse (16), Garret Jefferson (25), Alexander Günther (0), Julius Stahl (11), Tim Decker (5), Patrick Teka (5).