Barleben l Gegner am Anger ist am Sonnabend ab 14 Uhr Westerhausen. Zeitgleich spielen in der Landesklasse der Haldensleber SC II und der SSV Samswegen um Punkte. Der Haldensleber SC empfängt am Sonntag mit Halle-Ammendorf ein Schwergewicht der Verbandsliga.

Schulz mit der Saison unzufrieden

16 Punkte aus zehn Spielen, dazu das Aus im Landespokalachtelfinale: „Wir spielen keine gute Saison, das muss man so sagen“, bewertet Jörn Schulz die bisherige Spielzeit. Um nicht endgültig ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen und um die Wunden des unglücklichen Pokalausscheidens schnell zu heilen, wäre ein Sieg gegen Westerhausen das beste Mittel. Der Aufsteiger aus der Landesliga Nord erwischte einen guten Saisonstart, schwächelt aber mittlerweile etwas. Das Team um die bekannten Florian Eggert oder Friedrich Reitzig verlor in der Vorwoche gegen Fortuna Magdeburg und liegt nur noch auf Rang zehn. Der Schiedsrichter heißt Christian Petzka.

Am Sonntag spielt der Haldensleber SC im Waldstadion gegen Halle-Ammendorf. „Es ist eine absolute Mammutaufgabe, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Sie sind amtierender Meister und vermutlich die spielstärkste Mannschaft der Liga“, schätzt Marco Wagner ein. Der HSC-Coach kennt aber auch die Qualität seines Teams, auch wenn Tolle, Stadler, Kania oder Cristovao am Sonntag fehlen werden. „Wir haben in Barleben und Merseburg gezeigt, was möglich ist. Wir können ohne Druck, aber mit Selbstvertrauen aufspielen. Im Training war ordentlich Zug drin.“ Referee Silvio Rüdiger pfeift das Spiel um 14 an. Die beiden Landesklasseteams aus Samswegen (Staffel 2) und Haldensleben (Staffel 3) genießen Heimrecht. Der SSV empfängt Primus Fortuna II in Colbitz, die HSC-Reserve Germania Wernigerode an der Jahnallee.