Haldensleben l Drei Heimniederlagen stehen für den FSV Barleben bisher im Jahr 2019 in der Bilanz. Unter Flutlicht soll heute gegen den Tabellendritten Halle-Ammendorf erstmals gepunktet werden. „Es wird sehr schwer gegen diese Mannschaft, die sehr dynamisch agiert und einen guten Zusammenhalt hat“, blickt Christoph Schindler voraus. Die Derbyniederlage gegen den HSC hinterließ nicht nur in der Tabelle Spuren, sondern auch beim Personal. So wird Tim Kolzenburg mittelfristig nicht zur Verfügung stehen. Dafür kehrt Marwin Potyka in den Kader zurück.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams am Anger bot reichlich Dramatik. Am 28. Februar 2015 lag der FSV bis zur 87. Minute mit 1:3 zurück, dann traf Torsten Kühnast zum Anschluss. In der fünften Minute der Nachspielzeit glich Christopher Kalkutschke noch zum 3:3-Endstand aus.

Keine Euphorie bei Barleber

Von einer solchen Euphorie und einem ähnlichen Kampfgeist sind die Barleber in dieser Saison ein ganzes Stück entfernt. Die Partie am Anger wird geleitet von Nick Kahlert.

Ganz wichtige Punkte bejubelte der Haldensleber SC am Sonntag im Waldstadion. „Wir haben mit unserem derzeitigen Personal in der zweiten Halbzeit an unserem Limit gespielt. So eine Einstellung und Hingabe erwarte ich auch in Dessau. Wir müssen weiter gierig auf Siege bleiben“, schwört Marco Wagner sein Team ein. Denn der Trainer weiß auch, zwei Siege am Stück gelangen den Haldenslebern erst einmal in dieser Spielzeit.

„Ich hoffe, dass wir endlich Kontinuität in unsere Leistungen bekommen.“ Personell sieht es besser aus als in der Vorwoche, mit Kevin Zimmermann und Domenik Siegmund stehen zwei Alternativen mehr zur Verfügung. „Dessau gehört für mich zu den spielstärksten Teams der Liga, deshalb ist es für mich verwunderlich, dass sie erst 27 Punkte gesammelt haben“, schätzt der HSC-Coach ein.

Anstoß im Stadion am Schillerpark ist am Sonnabend um 15 Uhr, geleitet wird die Partie von Michael Damke.