Haldensleben l Auch einen Tag später war Alexander Daul noch fassungslos über die Vorstellung des SV Irxleben nach dem Anschlusstor von Besiegdas Magdeburg. „Ich hätte es ja noch verstanden, wenn der Underdog in Führung geht und wir hinterher laufen müssen. Doch so war es ja nicht. Wir führen mit 2:0 und lassen uns dann auf unerklärliche Weise von einer zugegeben guten Landesklassentruppe so den Schneid abkaufen. Das geht einfach nicht“, nahm der Coach kein Blatt vor den Mund. Der späte, in der Art und Weise glückliche, aber hochverdiente Ausgleich mit der letzten Aktion war die gerechte Quittung für den SVI, der in der Verlängerung nicht nur die Partie, sondern auch noch Tino Ahlemann (Rippen- und Beckenprellung) verlor. „Das trifft uns hart, aber ich hoffe, dass die Mannschaft in Möringen eine Reaktion zeigt. Die Führungsspieler müssen als solche voran gehen, auch wenn es nicht so läuft“, legte Daul den Finger vor dem ersten Punktspiel nochmal in die Wunde.

Barleben findet keine Mittel

Nicht ganz so dramatisch, aber unter dem Strich auch enttäuschend ausgeschieden ist der FSV Barleben beim Landesligisten aus Gardelegen. „Es war der erwartete tief stehende und aggressive Gegner. Wir haben die falschen Mittel gewählt und uns sind keine anderen Lösungen eingefallen“, blickt Christoph Schindler zurück. Der Verbandsligist hatte etliche Standardsituationen und unzählige Flanken, doch wirklich gefährlich wurde keine dieser Situationen. Mit dem Testspiel gegen Germania Wulferstedt am Freitag, um 19 Uhr auf dem Anger, beginnt die Vorbereitung auf das schwere Heimspiel am 25. August gegen Romonta Amsdorf.

Den Einzug in die zweite Runde geschafft hat der Haldensleber SC bei TuS Magdeburg. „Wir hatten die Partie bis zum Anschlusstreffer im Griff, werden dann aber von Minute zu Minute schwächer“, blickt Marco Wagner nochmals zurück. Die Auslosung am Montag ergab für den HSC ein machbares Los, es geht zu Rot-Weiß Arneburg (LK1).