Barleben l Marwin Potyka und Christoph Grabinski harmonieren nicht nur, wenn sie mit ihren Mannschaftskollegen des FSV Barleben auf dem Großfeld um Verbandsliga-Punkte kämpfen. Auch als Duo beim Fußballtennis sind sie kaum zu schlagen. Das stellten sie am vergangenen Sonnabend bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft des MSV Rüdersdorf unter Beweis. 

Duo kämpft sich durch Vor- und Endrunde

In einem durchaus prominent besetzten Starterfeld von 64-Zweierteams landeten die Barleber am Ende auf Rang zwei. Gegen ihre Finalgegner Joshua Putze und Darryl Julian Geurts von Regionalligist Union Fürstenwalde war kein Kraut gewachsen. „Die Jungs waren schon bockstark“, erinnert sich Potyka. In den Runden zuvor zeigten auch die Barleber ihre Klasse. Durch die Vorrunde marschierten der spielende Co-Trainer und der Mittelfeldstratege regelrecht. Drei Spiele, drei klare Siege. „Im Viertel- und Halbfinale haben wir dann jeweils einen Satz abgegeben“, blickt Potyka zurück.

Sein ehemaliger Mitspieler und guter Freund Thoralf Gennermann machte ihn auf die Veranstaltung aufmerksam, an der auch die Union-Größen Benny Köhler, Ronny Nikol und Björn Brunnemann teilnahmen. „Die ganze Sache war top organisiert und hat richtig Spaß gemacht“, so Potyka. Dass es am Ende „nur“ Platz zwei wurde, konnte das FSV-Duo verschmerzen, zumal die Konkurrenz im eigenen Team sonst nicht ganz so groß ist.

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Kritik an den Planungen des FSA

Nicht ganz so lustig findet der Linksfuß die aktuellen Planungen des FSA. „Ich halte es für schwierig nach dieser langen Pause, die ja laut ersten Berichten zunächst noch bis September gehen sollte, nun schon wieder Mitte August mit den Punktspielen zu starten. Dass zu dieser Zeit noch Ferien sind, tut sein übriges dazu.“ Der FSV beginnt am 14. Juli mit dem Mannschaftstraining und hat bisher folgende Testspiele fixiert. Am 18. Juli testet das Schindler-Team gegen Heyrothsberge (H/14 Uhr), eine Woche später gegen Burg (H/14 Uhr). Am 8. August heißt der Gegner FT Braunschweig (A/Uhrzeit noch offen). Zum Kader des FSV Barleben gehört seit gestern Marcel Hauer. Er wechselt aus der U 19 des Haldensleber SC an den Barleber Anger.

„Marcel ist ein intelligenter Spieler, der über eine starke Technik verfügt und bereits gut mit der robusteren Gangart im Herrenbereich klar kommt“, schätzt Trainer Schindler ein.

„Die Philosophie, Ziele und der Wandel des Vereins sprechen mich sehr an. Ich sehe in diesem Verein Potential auch meine persönlichen Ziele zu erreichen und mich selbst ständig zu verbessern. Ich freue mich sehr, in Zukunft ein Teil dieser jungen talentierten Mannschaft zu sein“, sagt Marcel zu seinem Wechsel.