Barleben l Die Marschroute beim FSV für die verbleibenden Spiele bis zum Jahreswechsel ist klar. „Wir wollen zurück ins obere Drittel. Mit der Qualität, die wir haben, gehören wir dorthin“, erklärt Christoph Schindler. Erst recht, nachdem der Barleber Kader nahezu wieder komplett einsatzbereit ist. „Wir müssen sogar schon Spieler für den Spieltag aus dem Kader streichen“, sagt der FSV-Coach. Der einzige Akteur, der momentan kein Training absolviert ist Paul Schipke.

Damit endet heute Abend auch das Intermezzo von Christian Beer im Barleber Tor. „Er ordnet die Reihen natürlich viel mehr, ist wesentlich kommunikativer“, hebt Schindler den großen Unterschied des Routiniers zum zuletzt verhinderte Stammkeeper-Duo des FSV hervor.

Gefahr von Stürmer Sofian Batoure

Mit 19 geschossenen Toren stellt der Gastgeber zusammen mit dem VfB Sangerhausen die beste Offensive der Liga. „Sie stehen für mich ein bisschen unerwartet so weit oben in der Tabelle, aber wir wollen punkten und an ihnen vorbei“, macht Schindler klar. Aufpassen müssen die Barleber auf Stürmer Sofian Batoure, der nach neun Spielen bereits zehn Scorerpunkte (5 Tore, 5 Vorlagen) auf dem Konto hat. Neben Paul Schipke werden auch Christian Falk, Franz Gründler und Torsten Kühnast nicht zum FSV-Kader gehören. Bei Angreifer Denny Piele scheint ein Comeback nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Schiedsrichter der Partie auf dem Kunstrasenplatz in Dölau ist Tino Hanke.