Magdeburg l Die am Freitag „durchgesickerte“ Information, dass der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) nach der Vorstandssitzung am Sonnabend einen Rahmenterminplan für die kommende Saison und mit dem Wochenende 22./23. August sogar schon einen möglichen Starttermin bekannt geben würde, hat sich als falsch erwiesen.

FSA hat noch keine Pläne festgelegt

„Ich kann nicht bestätigen, dass wir überhaupt einen Rahmenterminplan fixiert haben. Wir müssen als Landesverband erst einmal auf die Signale des DFB, hier geht es um die Ansetzungen der noch verbleibenden Landespokal-Partien, und NOFV warten“, äußerte sich FSA-Geschäftsführer Frank Pohl auf unserem Fußball-Portal FuPa.

Entsprechend war das am Sonnabend auch kein Thema. „Natürlich wollen wir so schnell wie möglich mit der neuen Spielzeit beginnen, müssen aber noch abwarten, wie konkret die Verordnung der Landesregierung ausfällt und was die übergeordneten Fußballverbände für Termine ansetzen.“ Es gelte, die Einheitlichkeit im Land zu wahren und gleiche faire Bedingungen für alle zu schaffen. Am Donnerstag trifft sich der FSA-Vorstand nochmals zu einer Videokonferenz, um die Beschlüsse der Landesregierung im Bezug auf den Sport auszuwerten und eventuell eigene Beschlüsse zu fassen.

Fusion dreier Kreisfachverbände

Doch auch von der Vorstandssitzung des FSA in Neugattersleben vom Sonnabend gibt es ein Ergebnis. Denn im Rahmen dieser unterschrieben die Verantwortlichen der drei Kreisfachverbände Anhalt-Bitterfeld, Anhalt sowie Wittenberg die Vereinbarung zur Fusion zu einem Kreisfachverband zum 1. Juli 2021. „Diverse Gründe sprechen für eine Zusammenführung dieser drei Verbände. Die regionalen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen in den jeweiligen Kreisfachverbänden sowie die nicht mehr aufzuhaltenden demografischen Veränderungen machen diese Fusion alternativlos“, heißt es in einer Pressemitteilung des FSA.