Irxleben l  Einzige Ausnahme war die schwierige Saison 2014/2015, die der SV Irxleben auf Rang zehn abschloss. Kann das Team von Thomas Sauer auch in diesem Jahr seiner gewohnten Rolle gerecht werden? „Mit unserer Qualität muss es unser Anspruch sein, irgendwo zwischen Platz eins und fünf zu landen. Wenn ich etwas anderes sagen würde, würde ich mich unglaubwürdig machen“, sagt Thomas Sauer. Der Trainer führte sein Team in den vergangenen Spielzeiten zu den Plätzen vier, drei und vier.

Personell nahezu unverändert, mit Rico Willner (Preussen Magdeburg) und Jan Voigt (Niederndodeleben) verließen nur zwei Spieler den Verein, setzt Sauer auf die Eingespieltheit seines Kaders. „Laufen, kämpfen, köpfen können die Spieler, jetzt gilt es die fußballerischen Komponenten zu optimieren.“

Vorbereitung verlief ansprechend

Die Vorbereitung lief trotz der Hitze ganz gut. Nicht zufrieden war der Coach nur mit den letzten beiden Auftritten seiner Jungs, speziell der Niederlage gegen Fortuna. „Wir sind aufgrund des Wetters und der damit verbundenen Bedingungen nicht da, wo wir sein könnten. Allerdings konnten wir unsere tolle Frühform in den letzten Jahren auch nicht mit in die Saison nehmen, vielleicht wird es dieses Mal anderes herum.“ Erster Pflichtspielgegner ist am Sonnabend im Pokal der MSC Preussen. Sauer baut auf die Heimstärke. „Wir waren in der vergangenen Saison die beste Heimmannschaft der Liga. Wenn wir an unsere Form kommen, wird es auch für Preussen schwer, hier zu gewinnen.“

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Für den 48-Jährigen gehören die Magdeburger wie Wernigerode, Staßfurt oder Ottersleben zum Favoritenkreis in diesem Jahr. „Sie werden unter dem neuen Trainer sicherlich noch einmal einen Schub bekommen. Sie haben viel individuelle Qualität in ihren Reihen.“ Doch damit kann auch der SVI punkten. Mit Tim Ahlemann (Aufbautraining) und Christopher Partsch fehlen zwei Akteure wohl langfristig, sowie Andreas Krause (nach Meniskus-Op) und Steffen Worlich kurzfristig, doch Unterschiedsspieler hat das Team. Einer, der zuletzt wieder einen Formanstieg zeigt, ist Paul Stier. „Zusammen mit Norman Thiele und A-Junior Pascal Krebs war er einer der auffälligsten Spieler in der Vorbereitung“, stellt Sauer heraus.

Diese leitete der Coach zusammen mit Tino Euler und Frank Langwinski. Die früheren Betreuer Olaf Kölling und Jens Steckert trainieren nun die Zweite. Ein bisschen Veränderung gibt es also auch in Irxleben.