Süplingen l Nachdem der Aufsteiger in der Anfangsphase wie befreit spielte, drehte der Tabellenführer aus Haldensleben die Partie im zweiten Durchgang.

Underdog führen mit sieben Toren

Nicht wenige Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als Tobias Heitmüller per Siebenmeter nach 18 Minuten das 10:3 für den Gast erzielte. Der abstiegsbedrohte Aufsteiger arbeitete kräftig an einer faustdicken Überraschung beim Spitzenreiter. Dessen Trainer Enrico Sonntag bat sein Team bereits nach sieben Minuten zur ersten Auszeit, versuchte aufzuwecken. „Man hat schon beim Warmmachen gesehen, dass die Einstellung nicht gepasst hat.

HSV zeigt Moral

Im Spiel war es dann weniger ein Abwehrproblem, sondern eher die schwache Chancenverwertung. Diese Phase zu Beginn war indiskutabel.“ Der SVI, angeführt von André Brett, der am Ende auf acht Tore kam, konnte sich zudem auf seinen Keeper verlassen und ließ sich auch vom ersten HSV-Lauf nicht aus der Ruhe bringen. Zwar verkürzten Wölkerling, Stolze (2) und Kruse auf 9:11, doch der SVI antwortete vor und nach der Pause und führte erneut mit vier Toren (9:13). Doch der HSV fand nach und nach zu seinem Spiel, ermöglichte dem Gast kaum noch einfache Tore. Nach 43 Minuten war die Partie wieder ausgeglichen (16:16). In der Endphase entschieden eine Zweiminutenstrafe gegen Gabriel und vier HSV-Tore in Folge die Partie für den Primus (25:22).

Statistik

HSV Haldensleben: Strauß, Wolke, Domann - Möritz (3), Teßmann, Kruse (1), Frank (5), Bierhals (1), Wurzel (1), Wölkerling (5), Stolze (9), Tysack, Weinert.

SV Irxleben: Siebert - Hofmann (2), Heitmüller (4), Walter (4), Brett (8), Klaue (1), Gabriel, Carlson (1), Ulrich (2), Jesse (2).