Klein Oschersleben l Die Saison 2018/19 begann für die Handballer des LSV 90 Klein Oschersleben mit der ersten HVSA-Pokalrunde. Im BEWOS-Sportzentrum war der HSV Magdeburg, ein Team aus der Sachsen-Anhalt-Liga, zu Gast.

Für die Becker-Sieben verlief die Saisonvorbereitung recht schleppend. Zu selten konnten die Mannschaftsverantwortlichen auf eine große Trainingsbeteiligung zurückblicken. So kam es auch, dass sich die Mannschaft erst finden musste. In den ersten zehn Minuten sah man zu wenig Ideen im Angriffsspiel. Die Magdeburger konnten sich auf 5:2absetzen. Nach der schlechten Anfangsphase wurde das Spiel der Hausherren zusehends besser. Schnelles Spiel und Konter waren jetzt erfolgreich. Ronny Suttner war des Öfteren mit sehenswerten Treffern erfolgreich. Nach 19 Minuten die erste LSV-Führung durch einen Treffer von Karl Kopper zum 7:6. Nico Hohlfelder, der nach genau einem Jahr wieder zur Mannschaft stieß, konnte das zehnte Tor der Partie erzielen. Zur Halbzeit stand es 14:13 für die Gastgeber.

Gastgeber erwischt guten Start

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Hausherren. Ronny Suttner vom Punkt, Lars Dedecke und Sven Garnatz aus dem Rückraum warfen einen Vier-Tore-Vorsprung heraus (19:15, 37. Minute). Die Gäste hielten dagegen und kamen in der 39. Minute auf 19:18 Tore heran.

Danach kam die beste Zeit für den LSV. Die Deckung stand gut und Mathias Engelhardt im Tor zeigte einige starke Reflexe. In diesem Abschnitt erzielten die Gastgeber einfache Tore durch ihr schnell aufgezogenes Spiel. Eingeleitete Konter wurden von Moritz Ehelebe und Ronny Suttner eingenetzt. Ein Sechs-Tore-Vorsprung war das Ergebnis (25:19). Das war die Entscheidung, da auch die Magdeburger keine große Gegenwehr mehr zeigten. Auch der LSV nahm das Tempo raus und das Spiel plätscherte bis zur Schlusssirene dahin.

Am Ende war es ein verdienter 29:25-Sieg, der so nicht erwartet war.

Statistik

LSV 90 Klein Oschersleben: Römer, Engelhardt – von Zabiensky (1 Tor), Garnatz (4), Kopper (1), Hohlfelder (2), Dedecke (4), Ehelebe (3), Thiel (2), Langenbeck, Suttner (12)

Siebenmeter: 6/5;

Zeitstrafen: 3