Magdeburg l Nicht sieben auf einen Streich, sondern drei, konkret drei Vertretungen aus der Sachsen-Anhalt-Liga haben die 1. Nordligistinnen des SV Oebisfelde bislang aus dem Rennen um den HVSA-Pokal befördert. Streich Nummer drei und damit auch der Einzug in das Endspiel gelang den Oebisfelderinnen dabei im Halbfinale beim Magdeburger SV. Mit 24:20 (12:11) setzte sich die Mannschaft von SVO-Trainer Christian Herrmann in der MSV-Halle an der Bodestraße durch und feierte nach Abpfiff den völlig überraschenden Einzug in das Finale lautstark.

Fans des SV Oebisfelde feiern mit

Zusammen mit den jungen Damen und ihrem ebenfalls noch jungen Übungsleiter feierten auch knapp 50 SVO-Fans. „Dankeschön an unsere Anhänger. Sie haben für tolle Stimmung gesorgt, haben so mit Anteil am Einzug in das Endspiel“, freute sich Trainer Herrmann.

Im Vorfeld der Partie hatte Übungsleiter Herrmann indes am Schlüssel, der seiner Meinung nach letztendlich zum Erfolg führte, kräftig gefeilt. „Der Schlüssel war unser diszipliniertes Verhalten in der Abwehr. Wir haben zunächst mit einer Spitze agiert und später dann noch etwas offensiver mit zwei vorgezogenen Spielerinnen. Damit ist der MSV nicht so richtig klar gekommen“, berichtete der SVO-Übungsleiter.

Oebisfelde übernimmt Kommando

Der SV Oebisfelde übernahm dann auch schnell das Kommando, lag nach 13 Minuten mit 5:1 vorn. Aber die Magdeburgerinen kamen zurück. Ihnen gelang der Ausgleich (5:5/18.) und neun Minuten danach die Führung (10:9/27.). „In dieser Phase waren wir in der Abwehr zu nachlässig“, monierte der Trainer, der dann aber nichts Kritisches mehr anzumerken hatte. Seine Sieben fand zurück, zog nach der Pause auf 17:11 (38.) davon und leitete damit den Erfolg ein.

SV Oebisfelde: Hübe, N. Gerlach - Stöter, H. Langbartels (1), Dietz (5), P. Gerlach (3/3), Müller, Meyer (2), Franke (4), Wagner (1), Thiele (1), Malinowski (1), Witzke (6/2).

Siebenmeter: 6/5; Zeitstrafen: 5.