Im dritten Heimspiel der Basketball-Landesliga Nordwest hatten die Akteure der BG Magdeburg III die TSG Schönebeck zu Gast. In einem kurzweiligen Spiel setzten sich die routinierten Hausherren am Ende deutlich mit 116:83 (61:39) durch und liegen nun auf dem zweiten Tabellenplatz.

Stadtfeld (jba). Dabei begannen die jungen Gäste von aufwärts der Elbe sehr stark und führten nach drei Minuten mit 8:2. Da agierten sowohl die Offensive als auch die Defensive der Magdeburger sehr statisch und behäbig. Dann aber schienen sie endlich mit dem Spiel zu beginnen. Und innerhalb von drei Minuten übernahmen die Gastgeber, die auf Dima Buschin verzichten mussten, mit einem 15:4-Lauf die Führung.

Als dann auch noch die Altinternationalen Fred Thieme und Erik Hebold ihre erfolgreichen Comebacks gaben, kam die Angriffsmaschinerie so richtig ins Laufen und am Ende des 1. Viertel stand es bereits 36:22.

Im zweiten Abschnitt kamen die Schönebecker dann etwas besser ins Spiel, ohne jedoch ein weiteres Anwachsen des Vorsprungs verhindern zu können. Besonders Steffen Mrasek, der insgesamt auf 45 Punkte kam, war von den Schönebeckern nicht zu halten. So stand es schon zur Halbzeit 61:39.

Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst mit fünf schnellen Punkten für die Hausherren so aus, als würde die Partie weiter so verlaufen. Allerdings leisteten sich die BG-Cracks plötzlich mehrere Ballverluste und standen auch in der Verteidigung sehr schlecht. Dies nutzten die Gäste zu einem 22:4- Lauf, in dem sich besonders Tobias Bauer mit 13 seiner 39 Punkte hervortat, um beim 61:70 den Rückstand erstmals auf unter zehn zu drücken.

Nach einer Auszeit fingen sich aber die Magdeburger wieder und vergrößerten bis zum Ende des dritten Viertels ihre Führung wieder auf 83:66. Im letzten Viertel hatten die erstmals zu zehnt angetretenen Hausherren dann die größeren Kraftreserven und bauten den Vorsprung systematisch bis zum 116:83-Endstand aus.

BG Magdeburg III: Mrasek 45, Bank 26, Thieme 21, Hebold 8, Angenstein 6, Grossmann 4, G. Niemann 3, Böhme 3, Käding, M. Niemann.