Magdeburg. Am 9. Spieltag der Fußball-Stadtliga hat es den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer Fermersleber SV erwischt. Bei der zweiten Mannschaft des MSV 90 Preussen kamen die Südoster deutlich mit 2:6 unter die Räder. So konnte sich Roter Stern Sudenburg mit einem klaren 6:0-Sieg beim Polizei-SV in der Tabelle an den FSV-Kicker vorbeischieben.

Mit 1:5 unterlag die Zweite von Germania Olvenstedt dem VfB Ottersleben II. Den besseren Start erwischten zunächst die Platzherren, die durch Martin Freiknecht mit 1:0 in Führung gingen. Die Gäste glichen durch einen Elfmetertreffer von Thomas Müller zum 1:1 aus. Danach schienen die Gastgeber wiederum am Drücker, doch zunächst rettete der Ottersleber Kevin Waliczek auf der Linie, ehe die Olvenstedter auch mit einem Strafstoß scheiterten. Die VfB-Reserve blieb im Spiel und ging nach einem Doppelpack von Steven Walther mit 3:1 in Führung. Robert Reichel und Waliczek erhöhten noch zum 5:1-Endstand.

Das Kellerduell zweier Stadtliga-Urgesteine entschied die Reserve der SG Handwerk mit 1:0 gegen Aufbau/Empor Ost für sich. In einer ausgeglichenen und fairen Begegnung verdienten sich die Neustädter durch ein klares Chancenplus die drei Punkte, die Marco Knoll mit dem "Goldenen Tor" in der 57. Minute sicherte.

Im Vergleich der beiden Aufsteiger SSV Besiegdas und HSV Medizin behielten die Gäste mit 2:1 die Oberhand. Sören-Alexander Kuznik traf per Kopf nach einer Ecke zum verdienten 0:1. Nach dem Wiederanpfiff steigerte sich Besiegdas, wurde jedoch selten zwingend. Daniel Naumann traf nur den Pfosten (49.). Mit dem 0:2 durch Erik Fiedler schien die Partie entschieden (64.). Doch Besiegdas-Goalgetter Lux verkürzte noch einmal zum 1:2. Mehr wollte den Gastgebern aber nicht mehr gelingen.

Klar mit 0:6 endete das Heimspiel des Landesklasse-Absteigers Polizei-SV gegen Roter Stern Sudenburg. Bereits nach 26 Minuten hatten die Sterne ein 3:0 herausgeschossen. Nils Röhlinger (12.), Gordon Ostwald (14.) und Sebastian Preckel (26.) waren erfolgreich. In der 30. Minute hätten die "Polizisten" verkürzen können, aber Christoffer Beneke scheiterte vom Elfmeterpunkt an Sterne-Keeper René Bartsch. Der Doppelpack von Kai Röhlinger (42., 60.) sowie der zweite Treffer von N. Röhlinger (63.) schraubten das Ergebnis bis zum Schlusspfiff auf 6:0 für die Gäste.

Mit einem ebenso klaren Ergebnis endete die Partie zwischen dem ESV Lok Südost und dem FC Zukunft, welches die Gäste mit 4:0 für sich entscheiden konnten. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte der FCZ zwei Möglichkeiten. Einmal rettete die Latte, ehe Robert Isensee in der zweiten Szene die Führung für die Lemsdorfer erzielte (36.). Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber, doch die durchaus vorhandenen Möglichkeiten fanden nicht den Weg ins FCZ-Gehäuse. Ab der 63. Minute mussten die Lok-Kicker zudem in Unterzahl agieren, nachdem Tobias Lübs nach einem harten Foulspiel die Rote Karte sah. Erneut war es Isensee, der in der 83. Minute zum vorentscheidenden 0:2 traf. Nachdem sich mit Benny Krüger in der 86. Minute ein Lok-Akteur so schwer verletzte, dass er ausgewechselt werden musste, spielten die Platzherren nur noch mit acht Feldspielern, da das Auswechselkontingent bereits erschöpft war. Zukunft nutzte diesen Umstand zu zwei weiteren Treffern durch Christian Herz (90.) und Steven Hörske (90.) zum 0:4-End- resultat.

Die erste Niederlage setzte es für den Fermersleber SV beim MSV 90 Preussen II. Nach der Preussen-Führung durch Maxim Faber (15.) agierten die Lemsdorfer im Spielaufbau unkonzentriert, luden die Gäste zum Kontern ein. Vinzent Rasche traf zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Kabinengang bestimmte aber die Preussen-Zweite klar die Partie. Nils Karlowsky (52.), Tobias Ginter (61.), Patrick Podehl (68.) und erneut Faber (75.) schraubten das Ergebnis auf 5:1. Die Gäste verkürzten durch Simon Witt auf 5:2 (82.). Doch das letzte Wort hatten die Platzherren, die durch Nils Kauffmann noch das 6:2 erzielen konnten (85.).

Der BSV 93 und der 1. FC Magdeburg III trennten sich leistungsgerecht 1:1. Die Platzherren dominierten den ersten Abschnitt, konnten aber nach dem Elfmetertreffer von Steffen Scheler zum 1:0 (35.) nur einmal jubeln. Die Club-Dritte kam in der zweiten Halbzeit besser in die Partie, die fortan ausgeglichener verlief. Die Gäste drückten auf den Ausgleich, mussten jedoch ab der 65. Minute und dem Platzverweis für Michael Kessler in Unterzahl agieren. Dennoch gelang zehn Minuten vor dem Ende noch der 1:1-Endstand durch das Tor von Sebastian Wendt.