Magdeburg (hoe). Die Volleyballer des USC Magdeburg erwartet am Wochenende mit dem CV Mitteldeutschland II erneut ein schwerer Gegner. Die Reserve des Erstligisten aus Bad Dürrenberg/Spergau, der Verein hatte sich erst kürzlich umbenannt, ist der Regionalmeister des Vorjahres und momentan mit nur zwei Minuspunkten wieder in der Tabellenspitze der Liga zu finden.

Für die Magdeburger geht es in dieser Partie vor allem darum, sich aus dem selbstverschuldeten Tief wieder heraus zu ziehen. Dass dies gegen einen starken Gegner wie die Gastgeber aus dem Süden Sachsen-Anhalts um so schwerer ist, dürfte allen Spielern klar sein. Andererseits haben die Elbestädter durch die Außenseiterrolle aber nicht den großen psychischen Druck.

In personeller Hinsicht hoffen die USC-Verantwortlichen auf etwas Entspannung der Personalprobleme im Kader. Mit Felix Glücklederer, dessen Schulter im Training gehalten hatte, und Nils Opitz sind zwei zuletzt fehlende Akteure wieder mit dabei. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Andreas Hennig (Rückenprobleme), und auch Tim Lautenschläger, bei dem ein Meniskuseinriss im Knie diagnostiziert wurde, ist nicht voll belastbar. Stefan Meinekes Schulter ist allerdings gar nicht belastbar, so dass er für den Mittelblockbereich nicht zur Verfügung steht.

Bleibt zu hoffen, dass die Spieler die schwachen Auftritte zuletzt beim VV Vorwärts in Berlin im Regionalpokal und um Meisterschaftspunkte abgehakt haben und sich wieder auf ihre Fähigkeiten besinnen. Im Training haben sie jedenfalls dafür geackert.