Olvenstedt (mho). Nur in der ersten halben Stunde des Heimspiels gegen Eintracht Gommern konnte Germania Olven-stedt an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Letztlich mussten sich die Schützlinge von Trainer Maik Herrmann mit 2:5 geschlagen geben.

Nach acht Minuten köpfte Patrick Kohrmann eine Ecke von Sebastian Gasch zum 1:0 ein. Kohrmann und Michel Rosenberger ließen danach gute Chancen ungenutzt. Dann erwies René Müller seinen Olvenstedtern einen Bärendienst und holte sich nach rustikalem Foulspiel die Rote Karte ab (29.). In Unterzahl war die komplette Ordnung weg, wodurch die Gommeraner bis zur Pause zu drei Treffern kamen. Mentzel setzte zunächst einen Fernschuss in den Winkel (37.), ehe sich Robert Puchowka und Thomas Zabel bei den weiteren Gegentreffern durch Regenstein (39.) und Bittersmann (45.) individuelle Fehler leisteten.

Die konterstarken Gäste brachen nach dem Seitenwechsel in die sich bietenden Räume und Germania-Keeper Hagen Unger wusste sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen. Bittersmann erzielte per Strafstoß Minute das 1:4 (50.). Als sechs Minuten später Mentzel ebenfalls sein zweites Tor zum 1:5 gelang, schienen die Olven-stedter einer Klatsche entgegenzusehen. Doch fanden die Germanen noch einmal zurück in die Partie. Sicherlich schalteten die Gäste mit der hohen Führung auch mehrere Gänge zurück, doch Olvenstedt gab nie auf und hatte etliche gut herausgespielte Möglichkeiten.

Doch weder Puchowka, Kohrmann, Andreas Bode (2) sowie Zabel (2) schafften es, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Erst der eingewechselte Mirko Schröter traf per Kopf nach einer Eingabe von Sven Schulze zum 2:5-Endstand, allerdings bereits in der Schlussminute.

Olvenstedt: Unger – Gumpert, Schulze, Müller (29. Rote Karte), Zabel, Puchowka, Dinter (46. Angerstein), Kohrmann (67. Schröter), Rosenberger (59. Küster), Gasch, Bode. Tore: 1:0 Kohrmann (8.), 1:1 Mentzel (37.), 1:2 Regenstein (39.), 1:3, 1:4 Bittersmann (45., 50.), 1:5 Mentzel (56.), 2:5 Schröter (90.).