Magdeburg l Die Magdeburger Wasserball-Fans mussten einen langen Monat auf den nächsten Einsatz der WUM-Männer warten. Während Tabellenführer SGW Brandenburg und der SC Chemnitz bereits sieben Partien absolviert haben, stehen für die Elbestädter erst drei Partien im Spielplan. Mit einem überraschenden 12:12-Unentschieden in Brandenburg, einer unnötigen 3:4-Niederlage in Dresden sowie einem 13:8-Heimsieg gegen den SC Chemnitz liegen die Magdeburger derzeit auf Platz sechs der Tabelle.

Nun gastiert am morgigen Sonnabend ab 18 Uhr im letzten Spiel des Jahres die HSG TH Leipzig in Magdeburg. Die Gäste aus der Messestadt haben einige Spiele gegen Staffelfavoriten knapp verloren (10:12 gegen Prag oder auch 11:12 gegen Brandenburg), liegen derzeit hinter den Magdeburgern auf Platz sieben der Tabelle. Sie haben sich für die neue Saison punktuell verstärkt und verfügen aktuell über einen sehr ausgeglichenen Kader. So erzielten in den bisherigen Par-tien gleich fünf Spieler fünf oder mehr Tore für die Sachsen.

Bei den Magdeburgern haben Ilia Butikashvili, Hagen Leditschke und Thomas Postera ihre Verletzungen inzwischen auskuriert, sind morgen einsatzbereit. Dafür steht Lukas Schulle nach seinem Wasserverweis aus der Partie gegen Chemnitz nicht zur Verfügung.

„Leider hatten wir eine lange Spielpause und müssen sehen, wie wir in den Spielrhythmus kommen. Aber ich bin guter Dinge, dass auf die Zuschauer ein spannendes Spiel wartet,“ schätzt WUM-Trainer Holger Dammbrück die Situation vor dem Leipzig-Match ein. Fans und Spieler können sich zudem auf die neue Anzeigetafel freuen. Die überholte Anlage wurde Anfang des Monats montiert und hält nun hoffentlich länger durch.

Nach dem Leipzig-Spiel haben die WUM-Männer erneut eine dreiwöchige Spielpause, bestreiten im Januar zwei Heimspiele. Am 9. Januar gegen Zwickau und am 30. Januar gegen Brandenburg, zwischendurch steht am 16. Januar die Auswärtspartie bei der SG Schöneberg an.