Magdeburg (vs/su) l Die Hinrundenbegegnung konnte der VV Humann Essen zwar noch mit 3:1-Sätzen für sich entscheiden. Die Zuschauer sahen dabei aber ein Spiel auf Augenhöhe. Nach einer Satzführung von Essen erspielten sich die Magdeburger im zweiten Durchgang einen komfortablen Vorsprung und hielten diesen bis zum Satzende. Der dritte Satz war dann wieder eine klare Angelegenheit für die Gäste. Im darauffolgenden Satz spielten der USC konsequent in allen Elementen und schafften sich ein ordentliches Punktepolster. Aber Essen wollte noch ein Wörtchen mitreden, wehrte sogar den Satzball ab und sicherte sich die Auswärtspunkte.

Dieses planen die Elbestädter auch für den Sonnabend. Das Team um Kapitän Gunnar Griep will dabei den emotionalen Aufwärtstrend aus dem Frankfurt-Spiel nutzen und punkten.

In der Hinrunde galt es für die Magdeburger, Erfahrungen in der 2. Liga zu sammeln. Jetzt, da man weiß, „wie der Hase läuft“, wollen die Herren voll angreifen und weitere Punkte und möglichst auch Siege in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts holen.

Trainer Matthias Waldschik kann am Spieltag auf den gewohnten Kader zurückgreifen. Seit dem Spiel gegen Delbrück ist auch Gunnar Griep nach seinem Nasenbeinbruch wieder voll einsatzfähig, setzte gegen Frankfurt bereits entsprechende Akzente. Dabei ist der „Oldie“ auf der Außen- und Diagonalposition flexibel einsetzbar. Vertreten wurde er zwischenzeitlich von Tom Heidecke, der sich gut in das Team integriert hat.

Die Aufstellung im ersten Rückrundenspiel ist daher noch nicht völlig geklärt und könnte einige Überraschungen aufweisen. So hat sich beispielsweise auch Steffen Hendrysiak auf der Mittelposition als sehr guter Blockspieler bewiesen und einen Aufwärtstrend im Blockbereich nachgewiesen.

Als Favorit gehen die Magdeburger deshalb trotzdem nicht in die Partie. Der VV Humann Essen belegt momentan den vierten Tabellenrang und gilt allgemein als sehr heimstark. Das Hinspiel hat jedoch gezeigt, dass mit den Magdeburgern zu rechnen ist. Wenn der USC mit einer konstanten Leistung, druckvollen Aufschlägen und einem geschlossenen Auftreten agiert, könnte die zweite Begegnung deutlich enger ausfallen.