BSV 93 - HSV Magdeburg 21:25

(mhn) Am Ende einer enttäuschenden ersten Halbzeit standen lediglich 7 Tore auf dem Konto des BSV 93. Insgesamt wurden es dann 21 und das vor heimischer Kulisse. Die Rückraumspieler des BSV erzielten zusammen nur 5 Treffer. Somit ist es wenig verwunderlich, dass man sich im zweiten Derby im Dezember mit 21:25 dem HSV Magdeburg geschlagen geben musste.

Den Offensivaktionen der Olvenstedter fehlten der Biss und die letzte Konsequenz. Anders der HSV, bei dem Michael Jahns allein 13-mal, davon sechs Siebenmeter, erfolgreich war. Die BSV-Sieben wirkte insgesamt nicht richtig bei der Sache und vergab die sich bietenden Gelegenheiten mitunter sträflich. Schon in der Startphase wuchs der Rückstand auf 5 Tore an (2:7).

Der BSV fand kein Mittel gegen das teilweise behäbige Aufbauspiel der Gäste, so dass diese kontinuierlich zu ihren Toren kamen. Auf der Gegenseite fehlte häufig die Bewegung ohne Ball, um die kompakte 6:0-Abwehr der Stadtfelder ins Laufen zu bringen. Mit dem 333. Saisontor für die Gastgeber verkürzte Sören Lärm vom Kreis zum 7:12-Halbzeitstand.

Auch danach blieb der BSV-Angriff blass. Dennoch kamen die 93er auf 13:14 heran. Anschließend war es Youngster Jakob Siebenwirth, der mit 3 Treffern in Folge den BSV zum Ausgleich führte (16:16, 17:17). Allerdings konnten die Hausherren keine Wende herbeiführen, vielmehr kam es zum Bruch im BSV-Spiel. Die Olvenstedter kassierten 6 Gegentore in Folge, erholten sich nicht mehr vom 17:23-Rückstand.

BSV 93: Fredow, Kleineidam – Auerbach 2, Bade 1, Bischof 2, Darius, Grüneberg, Heinicke 1, Hügen 2, Kamm 1, Lärm 2, Nowak 4/1, Siebenwirth 6, Thiele HSV: Wiesner, Gleß – Schmidt 3, Krüger 3, Brunsendorf, Keiser 1, Jahns A. 3, Krug 2, Jahns M. 13/6, Leo, Dischler

 

SG Seehausen - Post Magdeburg 25:30

(vs) Von Spielbeginn an war zu erkennen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Nach anfänglicher Unkonzentriertheit in der Abwehr und im Angriff konnten die Postler ihre herausgespielten Tormöglichkeiten erfolgreich abschließen. Mit klaren Spielzügen wurde eine 10:7-Führung herausgespielt (20. Minute).

Dann kam die berühmte „zehnminütige unkonzentrierte Phase“ der Gelben, so dass der Gastgeber zur Pause mit einer 17:14-Führung in die Kabine gehen konnte. Der Post SV kam mit dem festen Willen aus der Kabine, das Spiel zu drehen. Mit der veränderten offensiven Spielweise kamen die Altmärker zunehmend nicht mehr klar. Die Stadtfelder stellten die Abwehr um, agierten mit einer variablen Pressdeckung gegen die effektivsten Spieler des Gegners. Mittag und Weber kamen nicht mehr zum Zuge. Konrad Fründ im Tor der Postler zeigte, was in ihm steckt und Malte Holst gab die entscheidenden Impulse. In der Schlussphase hatten die Elbestädter mehr zu bieten. Nach der letzten Seehäuser Führung Mitte der zweiten Halbzeit (22:21) lief es für den Post-Express. Der 9:3-Lauf in den letzten zehn Minuten bescherte den Magdeburgern diesen wichtigen Auswärtssieg.

Post: Scheibe, Fründ – Schliephake 7/2, Meister, Heinemann, Holst 7, S. Fischer 5, Zunkel, Häberer 2, Dehnhardt 2, Frank 2, Sülflow 3, Dehnhardt 2