USV Halle II - Post 26:30

(phö) Post begann nervös. Der Gast geriet schnell mit 1:4 ins Hintertreffen, bevor der Knoten platzte und vor allem Marvin Frank den USV-Torhüter vor unlösbare Aufgaben stellte. Die Gäste drehten das Spiel, gingen selbst mit 10:6 in Führung, kassierten aber das 10:10. Auch in der zweiten Halbzeit blieb es über weite Strecken eng, der USV erzielte fünfmal den Anschlusstreffer. Doch der Ausgleich gelang den Hallensern nicht, vielmehr konnten die Postler in den letzten zehn Spielminuten alles klar machen und gewannen am Ende doch recht sicher.

Post: Preuß, Fründ – Schliephake 7, Meister, Holst 4, Fischer 1, Zunkel, Häberer 2, M. Dehnhardt 3, Frank 8, Sülflow 2, C. Dehnhardt 3, Seel

 

 

Post - HBC Wittenberg 30:22

(phö) Im Heimspiel am Sonntag hatten die Stadtfelder sich vorgenommen, die Fehlerquote geringer zu halten, um nicht wieder einem Rückstand hinterher laufen zu müssen. Dies gelang in Halbzeit eins nur bedingt. Dennoch führte Post zur Pause mit 14:8, zog auf 19:8 davon. Das Spiel war entschieden. Die Postler wechselten danach munter durch.

Post: Preuß, Fründ – Schliephake 3, Meister, Holst 3, Fischer 4, Zunkel 4, Häberer 3, M. Dehnhardt 2, Frank 3, Sülflow 3, C. Dehnhardt 5, Seel

 

 

SG Seehausen - HSV Magdeburg 30:29

(hjh/jpi) Die Altmark ist kein gutes Pflaster für den HSV. Vor zwei Wochen gab es den Pokal-K.o. beim Verbandsligisten HSG Osterburg, nun kassierten die Magdeburger beim abgeschlagenen Schlusslicht eine überraschende Niederlage. Nach zehn Minuten ging Seehausen erstmals mit zwei Toren in Führung. Nils Krug und Michael Jahns glichen zum 9:9 aus. Bis zur 26. Minute blieb es eng. Erst nach einer Roten Karte gegen Maximilian Habenicht konnten sich die Gastgeber in Überzahl absetzen.

In der zweiten Spielhälfte steigerten sich die SG und baute ihre Führung auf 20:15 aus. Doch der HSV kämpfte sich wieder ins Spiel zurück. Florian Gleß gab dem HSV den nötigen Rückhalt und im Angriff wurde jetzt druckvoller gespielt. So konnte der HSV auf 18:20 verkürzen.

Allerdings trafen die Schiedsrichter in dieser Phase einige umstrittene Entscheidungen. Trotzdem erzielten die Magdeburger den Anschlusstreffer zum 30:29. Die Gastgeber versuchten, sich jetzt über die Zeit zu retten. Doch der HSV kam noch einmal im Ballbesitz. Aber der letzte Wurf landete beim SG-Torhüter.

Das Spiel gegen den Dessau-Roßlauer HV II wurde auf den 2. März verlegt.

HSV: Wiesner, Gleß - Keiser 2, Krüger, Brunsendorf, Habenicht, A. Jahns 3, Krug 6, M. Jahns 15/6, C. Schulz 1/1 , Discher, M. Schulz 2

 

 

BSV 93 - HSV Haldensleben 27:29

(vs) Als Tabellensechster waren die Olvenstedter gegen die in der Abstiegszone stehenden Gäste der Papierform nach Favorit. Doch zehn Fehlwürfe allein in der ersten Halbzeit ließen die Ohrestädter vom 11:11 zum 15:11 zur Pause davonziehen. Auch im zweiten Abschnitt lagen die Gäste zunächst stets mit vier, fünf Toren vorn, ehe Spielmacher Florian Kamm der Partie eine Wende gab, und der BSV beim 23:21 zehn Minuten vor Schluss schon wie der Sieger aussah.

Doch während sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit sogar 16 Fahrkarten leisteten, Torhüter Kevin Dreiling zudem zu oft allein gelassen wurde, gingen die Gäste wieder mit 27:26 in Führung, siegten 29:27.

BSV 93: Fredow, Dreiling – Auerbach 1, Bade, Bischof, Darius 7, Grüneberg 1, Hügen 4, Kamm 5, Lärm 1, Nowak 2/1, Siebenwirth 5, Thiele 1

SV Oebisfelde - BSV 93 29:22

(vs) Teil zwei des Doppelspielwochenendes und gleichzeitig der Auftakt der Rückrunde führte den BSV nach Oebisfelde zum Tabellenführer. Dort verkauften sich die ersatzgeschwächten Gäste, bei denen der A-Jugendliche Jan Oeltze sein Debüt gab, ordentlich, führten sogar mit 5:4. Über 11:7 zogen die Allerstädter aber zur Pause vorentscheidend auf 15:9 davon.

Doch selbst beim 21:13 gab sich das Lantzsch-Team nicht auf, kam noch einmal auf 22:20 heran, ehe die körperlich überlegenen Gastgeber zum noch klaren Erfolg kamen.

BSV 93: Fredow, Kleineidam – Auerbach, Bade, Bischof 2, Grüneberg 2, Hügen 2, Kamm 1, Lärm, Nowak 8/2, Oeltze 1, Siebenwirth 6/4