Stadtfeld l Die Magdeburger mussten auf ihre Stammspieler Hagen Leditschke (Trainingsrückstand nach Krankheit) und Marc Böer (Arbeit) verzichten. Dafür rückten Jan Neveau, Nachwuchstalent Kevin Grulke und der junge Torwart Robin Liebig in den WUM-Kader.

Diese begannen das Spiel sehr konzentriert. Durch Tore von Lukas Schulle und Wilhelm Block gewannen sie das erste Viertel mit 2:0. Bereits hier zeichnete sich ab, dass die Elbestädter auf ihre starke Abwehrarbeit bauen konnten, allen voran auf Torwart Detlef Klotzsch.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einem Treffer der Dresdener durch einen Strafwurf. Doch Tim Richter baute den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus. Den Anschlusstreffer der Sachsen konterte Block eiskalt zum 4:2. Doch ein erneuter Strafstoßtreffer zum 4:3 ließ die Dresdener zur Halbzeit weiter auf einen Punktgewinn hoffen.

Im dritten Abschnitt hielt zunächst die Abwehr um den „Hexer“ Detlef Klotzsch das WUM-Tor sauber. Im Gegenzug gelangen den Magdeburgern gleich vier Treffer in Folge. Dabei hatte Center Ilia Butikashvili ob seiner vergebenen Möglichkeiten so viel Wut im Bauch, dass er gleich zu Beginn des dritten Viertels einen Ball ins Tor hämmerte. Schulle, Frederic Wolfgram und erneut Butikashvili bauten den WUM-Vorsprung auf 8:3 aus.

Das war der Zeitpunkt, in dem Trainer Dammbrück den nicht so oft eingesetzten Spielern viele Einsatzzeiten gab. Dies ermöglichte es den Sachsen, Treffer um Treffer heranzukommen. Aber die Magdeburger hielten dagegen. Erneut Block und Tom Hagendorf mit einem sehenswerten Überzahlabschluss sorgten schließlich für den auch in dieser Höhe verdienten 10:6-Erfolg.

Magdeburgs Trainer Holger Dammbrück lobte nach dem Spiel insbesondere seine Abwehr um den bärenstarken Torhüter Detlef Klotzsch. „Das, was wir heute hinten veranstaltet haben, war extrem stark!“

WU Magdeburg: Klotzsch - Liebig, Hagendorf 1, Butikashvili 2, Mo. Lehnert, Ma. Lehnert, Wolfgram 1, Postera, Schulle 2, Block 3, Richter 1, Neveau, Grulke